Straßenbau/Südumfahrung/Gorbach

Bregenz (VLK) - Südumfahrung Feldkirch: LSth. Gorbach weist Kritik zurück

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Straßenbaureferent Landesstatthalter
Hubert Gorbach widerspricht den Behauptungen, dass die Inseratenkampagne pro Südumfahrung Feldkirch vom Land
Vorarlberg beauftragt und bezahlt worden sei. Dieser Vorwurf
gehe völlig ins Leere. Gorbach: "Die Interessensgruppe, die
sich für den Bau der Südumfahrung Feldkirch ausspricht ist
eine private Initiative, vom öffentlichen Straßenbaubudget
ist daher kein einziger Schilling hineingeflossen." Es gebe
auch Betroffene, die sich für den Bau der Südumfahrung
einsetzten, und diese Befürworter hätten genauso das Recht
zur freien Meinungsäußerung, betont Gorbach. ****

Landesstatthalter Gorbach weist auch den Vorwurf
entschieden zurück, er würde mit "inhaltlich beschönigenden, veralteten Zahlen" operieren. Die Zahlen über die
verkehrmäßige Entlastungswirkung stammen aus der derzeit aktuellsten Untersuchung, das ist der vom Amt der
Vorarlberger Landesregierung und vom Tiefbauamt des
Fürstentums Liechtenstein gemeinsam herausgegebene
Kurzbericht über das Verkehrsmodell "Oberes Rheintal -
Feldkirch" vom 9. Dezember 1997. Ein aktuelleres
Verkehrsmodell liegt nicht vor.

Gorbach verweist darauf, dass er auch ausschließlich die gemeinsam mit Liechtenstein veröffentlichten Zahlen
verwendet, "im Gegensatz zu den erklärten Gegnern der
Südumfahrung Feldkirch, die mit nicht nachvollziehbaren Horrorzahlen eine Transitspange herbeireden wollen."

Gorbach weiter: "Bei der seinerzeitigen Veröffentlichung
des Verkehrsmodelles GRUNER und des gegenständlichen
Kurzberichtes über das Verkehrsmodell "Oberes Rheintal -
Feldkirch" wurde von den Kritikern vorgebracht, dass in
diesen Verkehrsuntersuchungen verschiedene verkehrspolitische Rahmenbedingungen nicht berücksichtigt wurden. Diese Kritiker
haben dabei übersehen, dass verschiedene verkehrspolitische Rahmenbedingungen zum Teil erst nach Erscheinen des
Kurzberichtes beschlossen worden sind - beispielsweise die Einführung der leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe in
der Schweiz - und daher gar nicht berücksichtigt werden
konnten."

Wie Landesstatthalter Gorbach mitteilt, wird für die
laufenden straßenbaulichen Detailplanungen das Verkehrsmodell GRUNER aktualisiert und alle inzwischen eingetretenen verkehrspolitischen Rahmenbedingungen des In- und Auslandes berücksichtigt werden. Für diese Aktualisierung ist derzeit
die Ausschreibung im Gange. Gorbach: "Eines ist aber auf
Grund von internen Vorausschätzungen klar, dass sich an der Größenordnung der Entlastungswirkungen nur untergeordnete Veränderungen ergeben - und damit an der Notwendigkeit des Straßenbauvorhabens 'Südumfahrung Feldkirch' nichts ändern
wird."
(so/ug,nvl)

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