Treffen europäischer Studierendenvertreter in Wien

Autonomy, Access & Accreditation Kongress der ÖH

Wien (OTS) - Letztes Wochenende trafen sich Studierendenvertreter aus ganz Europa in Wien, um wichtige Themen der Bildungspolitik des 21. Jahrhunderts: Autonomy, Access & Accreditation (Autonomie/Vollrechtsfähigkeit, Zugang und Akkreditierung) gemeinsam zu diskutieren. "Der Kongress hat uns nicht nur inhaltlich weitergebracht, sondern wir werten ihn auch als grossen Erfolg, was die Zusammenarbeit der Studierenden in Europa betrifft", so ÖH Vorsitzender Martin Faißt.

Der Kongress wurde natürlich auch sehr stark dazu genützt, die Studierendenvertreter der europäischen Partnerorgansiationen über die Situation in Österreich aufzuklären. "Wir haben die Unterstützung der Studierendenvertreterinnen und -vertreter, dass die Mobilität der Studierenden nicht durch die momentane politische Situation Österreichs beeinträchtigt werden darf. Gerade jetzt muss der Austausch der Studierenden forciert werden, um das interkulturelle Verständnis und die Toleranz in Europa weiter zu fördern", betont Faißt.

Alle Studierendenvertreterinnen und -vertreter begrüssen den Schritt zu mehr Autonomie der Universitäten, allerdings nur unter gewissen Bedingungen. Der Staat darf sich keinesfalls seiner Verantwortung für Bildung, gerade in finanzieller Hinsicht, entziehen. Einhellig waren die Studierendenvertreter der Meinung, dass Bildung ein Wert ist, dem auch im zukünftigen Europa grosse Bedeutung beigemessen werden muss. Mehr Autonomie muss flexiblere Universitäten zum Ziel haben, in denen Studierenden eine qualitativ hochwertige Bildung zuteil wird. Insbesondere der Zugang zur Universität darf nicht durch Studiengebühren oder Knock Out Prüfungen beschränkt werden. "Die Komplexität des Themas Autonomie wurde durch viele Diskussionsbeiträge bestätigt. Die ÖH wird auf Grund der intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema Autonomie aktiv in die Vollrechtsfähigkeitsdiskussion in Österreich eintreten", schließt Faißt.

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