Povysil: ORF-"Zur Sache" läßt in Sachen Kultur die Unwahrheit zu

Auch Gerhard Ruis sollte sich an Fakten in Sachen Kultur halten

Wien, 2000-03-06 (fpd) - "Der ORF, der gerade seine "Objektivität" in letzter Zeit besonders betont, läßt offensichtlich keine Berichtigungen zu. In der gestrigen TV-Sendung "Zur Sache" unterstellte Ruis der Kultursprecherin der FPÖ falsche bis an die Absurdität grenzende Aussagen in Sachen Kultur. Trotz sofortigem Anrufs, ließ man mich in der Warteschleife und in einem Weiterverbindensspiel bis zum Ende der Sendung hängen, ohne mir die Möglichkeit einer Richtigstellung zu geben", entrüstete sich die freiheitliche Kultursprecherin. Dr. Brigitte Povysil. ****

"Es ist fadenscheinig sowohl von RUIS wie vom ORF, einerseits falsche Aussagen im Raum stehen zu lassen und andererseits keine offiziellen Berichtigungen "Zur Sache" zuzulassen" erklärte Povysil.

"Es sei noch immer leicht dokumentierbar, wie sich diverse Themen, auch im freiheitlichen Kulturbereich, positiv für die Kulturschaffenden im Lande auswirken, daher müssen Falschaussagen sofort berichtigt werden können.
Es müßte doch beim ORF möglich sein, bei aktuellen Sendungen dem Moderator die Korrektur weitergeben zu können, ohne bis Ende der Sendung hin und her verbunden zu werden. Diese Vorgangsweise kann seitens des ORF durch seinen Auftrag keinesfalls relativiert werden", fuhr Povysil fort

"Was den Aktualitätsbezug der Diskussion betrifft, möchte ich auf die diversen Pressemeldungen der letzten Wochen verweisen, dies spricht auch nicht für die Recherchetätigkeit des ORF. Faktum ist: ich habe nie von einer Kürzung von 100 Prozent im Kunst- und Kulturbereich gesprochen, sondern nur von einer Durchforstung und Evaluierung der Förderungsströme, um die vorhandenen Mitteln für die Kulturschaffenden möglichst bestens optimieren zu können. Weiters sollte endlich einmal eingesehen werden, daß die massiven Einsparungen im Kunst- und Kultursektor von den vorangegangenen SPÖ-Regierungen verhängt wurden", fügte Povysil hinzu.

"Ich hoffe nur, der ORF und Herr Ruis werden sich weiterhin bemühen "Zur Sache" unter Einhaltung der Wahrheit und berichtigten Informationen aufzutreten , ohne weitere unhaltbare Aussagen zu machen bzw. im Raum stehen zu lassen", schloß Povysil. (Schluß)

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