Schöggl: Knoll polarisiert weiter zum Nachteil der Evangelischen Kirche

Wien, 2000-03-06 (fpd) - Der Sprecher der "Plattform evangelischer Christen" DI Leopold Schöggl stellte heute fest, daß Frau Superintendentin Knoll ihren politischen Geltungsdrang nicht unter Kontrolle habe, da sie die politische Polarisierung fortsetze. Schöggl bezeichnete ihren Auftritt bei der Demonstration gegen die Regierungsbeteiligung der FPÖ als entbehrlich. Es sei verwunderlich, daß Personen, die keinerlei Bereitschaft zu Dialog und Toleranz zu allen politischen Gruppierungen aufweisen, ein kirchliches Amt, für das diese Eigenschaften notwendig sind, weiter ausüben können. ****

"Besonders befremdlich ist es für mich als evangelischen Christen, daß eine derartige Polarisierung im kirchlichen Bereich stattfindet, obwohl eine Mehrzahl der Angehörigen dies nicht wünscht und eine überdurchschnittliche Anzahl der Mitglieder dem Freiheitlichen Lager zugerechnet werden kann," meinte der Abgeordnete. Diese Art der Polarisierung ist sicherlich mit einem weiteren Mitgliederschwund verbunden.

Wenn Frau Knoll politische Ambitionen besitzt, so ist es ihr freies Recht als österreichische Staatsbürgerin ein politisches Amt anzustreben oder auszuüben.
Nach Ansicht des Abgeordneten sei es aber dann auch notwendig das Kirchenamt aufzugeben. Der Sprecher forderte Frau Knoll auf ihre Position nochmals zu überdenken, denn auch als Laie könne sie in gleicher Weise ihre Ansichten in die evangelische Kirche einbringen. Für den Fall, daß Frau Knoll nicht von ihrer Position abrückt, werde der Sprecher der Plattform die Unterschriftenaktion zum Rücktritt unterstützen, schloß Schöggl. (Schluß)

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