AKNÖ-Präsident Staudinger: Während Dirnberger wahlkämpft, arbeiten wir für die Beschäftigten!

FSG-Spitzenkandidat weist wiederholte Anschuldigungen des ÖVP-Arbeitnehmervertreters zurück

Wien (FSG). "Wochenlang habe ich mir diese persönlichen Angriffe angehört, jetzt reicht’s! Ich fordere den ÖVP-Arbeitnehmervertreter Dirnberger auf, seine verbalen Rundumschläge endlich zu unterlassen und im Interesse der Beschäftigten wieder auf den Boden eines fairen Wahlkampfs zurückzukehren, so wie er das selbst in seiner Rede vor der 110. AKNÖ-Vollversammlung angekündigt hat." Das stellt der Spitzenkandidat der Sozialdemokratischen Gewerkschafter NÖ für die Arbeiterkammerwahlen im Mai, AKNÖ-Präsident Josef Staudinger, zu den neuerlichen Verbalattacken seines ÖAAB-Vizepräsidenten fest.++++

Präsident Staudinger bezeichnet Dirnberger als "unseriösen Arbeitnehmervertreter", der auf seinem Trip nach der billigsten Schlagzeile nichts anderes mache, als Zwietracht zu schüren und Menschen zu verunsichern. Staudinger wörtlich: "Dirnberger spielt damit den Gegnern der gesetzlichen Interessenvertretung der Beschäftigten, die derzeit ohnehin am Ruder sind, offen in die Hände." Er, Staudinger, werde sich an diesem Wahlkampf per Fernschreiber - mit Ausnahme der heutigen Aussendung - jedenfalls nicht beteiligen, denn das sei nicht der Stil der Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen, sondern - wie in der Vergangenheit auch - mit den Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben reden, auf deren Sorgen und Anliegen eingehen und Hilfe anbieten.

Der AKNÖ-Präsident weiter: "Wenn mir Dirnberger jetzt vorwirft, geschwiegen zu haben, als die SPÖ in der Regierung war, muss ich ihm schon entgegenhalten, dass es in dieser Zeit, weniger Grund zur Kritik gegeben hat. Österreich hat sich unter SPÖ-Führung zu einem der reichsten, sozial höchstentwickelten Länder der Erde entwickelt." Außerdem hätte man damals noch den Dialog mit den Sozialpartnern gesucht, um sozial gerechte Lösungen zustande zu bringen. Jetzt sei das Gegenteil der Fall, denn die blauschwarze Bundesregierung plant, ÖGB und AK zu schwächen, das Instrument des Kollektivvertrags zu zerstören und das Begutachtungsrecht der Kammern einzuschränken. Dazu Staudinger wörtlich: "Der ÖAAB hat sich mit seiner Unterstützung für das größte Belastungs- und Sozialabbaupaket der österreichischen Geschichte aber ohnehin schon als Arbeitnehmervertretung verabschiedet und ist mit fliegenden Fahnen ins Lager der Wirtschaft übergelaufen. Gerade in den Bereichen Gesundheit, Pensionen und Beschäftigung hätten die ÖAAB-Verhandler völlig versagt.

Faire Benzinpreise statt populistischem Geschrei!

Zum Thema Benzinpreise hält Präsident Staudinger abschließend fest:
"Ich bin selbst Autofahrer und ärgere mich über jede Preiserhöhung. Deshalb wär’s das Einfachste, sich hinzustellen und lauthals ‚runter mit den Preisen‘ zu schreien, so wie das Kollege Dirnberger fast täglich macht. Andererseits haben wir als Arbeiterkammer auch eine hohe Verantwortung für die tausenden Beschäftigten in der Mineralölwirtschaft, deren Arbeitsplätze mit populitsischem Geschrei gefährdet werden. Als AK-Präsident trete ich für faire Benzin- und Dieselpreise ein, die sich auf dem durchschnittlichen EU-Niveau bewegen. Deshalb habe ich auch vor einem Jahr eine kontinuierliche Preisbeobachtung am Treibstoffmarkt eingeführt. Auf der AK-Homepage www.aknoe.at können sich die Pendler informieren, wo sie in ihrer Nähe am günstigsten Tanken können."

FSG, 6. März 2000 Nr. 42

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: 585 69 53e-mail: presse@oegb.or.at
Homepage: www.oegb.or.atFSG

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGS/NGS