Tapezierer und Raumausstatter dekorieren im Cyberspace

Unter www.raumausstatter.at können sich ab sofort Interessierte über das Leistungsspektrum der Branche informieren

Wien (PWK) - E-Business boomt und macht auch vor traditionellen Branchen nicht Halt. Nur wer rechtzeitig im "Netz der Netze" seine traditionellen Stärken ausspielt und sich auf den Kundennutzen konzentriert, gewinnt. Das wissen auch die österreichischen Tapezierer und Raumausstatter und haben daher eine gemeinsame Internet-Plattform ins Leben gerufen. Unter www.raumausstatter.at können sich Interessierte ab sofort über die umfangreichen Leistungen der heimischen Tapezierer und Raumausstatter informieren.

"Wir haben mit diesem Internet-Portal eine Plattform für unsere Mitglieder geschaffen, damit sie ihr traditionelles Geschäft mit den Vorteilen des WWW kombinieren können", erläutert Bundesinnungsmeister Norbert Mair den Nutzen des neuen Serviceangebotes. Konsumenten können sich umfassend über die Tätigskeitsbereiche der Tapezierer und Raumausstatter informieren. Die Palette reicht dabei von Bettwaren, Bodenlegen und Dekorieren über Malen, Polstern und Tapezieren bis zum Sonnenschutz. Über eine spezielle Suchmaske kann der nächstgelegene Spezialist ausgewählt und direkt kontaktiert werden. Neben der Bundesinnung und ihren Ansprechpartnern sind auch sämtliche Landesinnungen der Tapezierer und Raumausstatter vertreten.

"Die Ausbildung junger Mitarbeiter liegt uns besonders am Herzen. Daher haben wir eine eigene Jobbörse auf der Homepage kreiert", so Bundesinnungsmeister Mair. Wer auf den Button "Jobs" klickt, bekommt eine Liste jener Mitgliedsfirmen, die offene Lehrstellen anbieten und kann sofort per E-mail Kontakt mit dem Unternehmen aufnehmen oder sich die Bewerbungsunterlagen runterladen.

"Ich freue mich, dass nun auch die Tapezierer und Raumausstatter das neue Medium nutzen, und sich damit einen strategischen Wettbewerbsvorteil verschaffen", gratuliert Fritz Achleitner, Obmann der Bundessektion Industrie und im "Zivilberuf" selbst Tapezierermeister aus Salzburg, den Raumausstattern zu ihrer neuen Homepage. Das Internet, so Achleitner, werde alle Branchen revolutionieren und auch vor den traditionellen Handwerks- und Gewerbeberufen nicht halt machen. "Deshalb ist es gerade für die kleinen und mittleren Betriebe so wichtig, jetzt ins Internet einzusteigen. Denn nicht die Unternehmensgröße, sondern Kreativität und Schnelligkeit entscheiden im eBusiness über Erfolg und Misserfolg".

Achleitner wies drauf hin, dass sich gerade in den traditionellen Gewerbe-, Handwerks- und Dienstleistungsbranchen die Verbreitung von Informationstechnologien und neuen Medien in den letzten Jahren dramatisch erhöht. Nach einer Studie des Instituts für Gewerbe- und Handelsforschung (IfGH) gehören Fax, Mobiltelefone und PC's heute bereits zur Standardausrüstung jedes auch noch so kleinen Betriebes.

Deutlich zugenommen hat in den letzten Jahren die Zahl der Betriebe mit ISDN-Anschlüssen. 1995 hatten nur knapp 3 % der Gewerbebetriebe einen ISDN-Anschluss, dieser Anteil stieg bis 1997 auf 11 %, in der Folge, bis 1999, ist die Zahl auf über 60 % explodiert. Etwas weniger dramatisch verlief die Zunahme der Ausstattung mit Modems: bereits 1997 hatten über 30 % der Gewerbebetriebe ein Modem, bis 1999 stieg der Anteil der Betriebe mit diesem Ausstattungsmerkmal auf knapp 60 %. Neben der starken Entwicklung der Verbreitung von IT-Hardware hat sich auch der Anteil der Betriebe mit Internetanschlüssen in den letzten zwei Jahren, 1997 bis 1999, dramatisch erhöht. Verfügte 1997 nur jeder 10. Betrieb über einen Internetzugang, so waren es 1999 bereits knapp 45 %. Mittlerweile haben sechs von zehn Betrieben bereits einen eigenen Internetzugang. (MH)

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