FPÖ Sozialministerin Sickl holt sich 80 neue ausländische Saisonniers nach Salzburg

Obwohl es in Salzburg bereits 1150 Saisonniers gibt (Rekordstand - Vorjahressaison 720 Saisonniers) und das Wintersaisonende naht, hat die neue FPÖ-Ministerin weitere 80 ausländische Saisonniers bewilligt.

"Dies ist ein Kniefall vor der Wirtschaft und eine Ohrfeige für die tausend Arbeitslosen im Tourismus die Arbeit suchen", empört sich heute der Vorsitzende der Gewerkschaft Hotel, Gastgewerbe, Persönlicher Dienst, Rudolf Kaske.++++

Mit neuen Billigstarbeitskräften aus Mittel- und Osteuropa will die FPÖ-Ministerin den Arbeitsmarkt ruinieren, nur zum Vorteil der Unternehmer dieser Branche führt Kaske weiter aus.

Es sind immer wieder die selben Betriebe, die sich über Personalmangel in der Saison beklagen, erklärt Rudolf Kaske: "Aus Erfahrung wissen wir, dass dies an der niedrigen Entlohnung, an den überlangen Arbeitszeiten und an der schlechten Behandlung der Mitarbeiter liegt."
Noch mehr Saisonniers verschlimmern daher die Lage der Beschäftigten im Hotel- und Gastgewerbe.

"Die Haltung der Ministerin zeigt, dass der Regierung die in- und ausländischen Arbeitslosen völlig egal sind und sie nur darauf bedacht ist, der Wirtschaft neue Arbeitskräfte zu Niedrigstlöhnen zur Verfügung zu stellen", schloss Kaske.

ÖGB, 06. März 2000 Nr. 125

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