Schüssel: EU Sanktionen sind "Diplomatischer Kleinkrieg"

Kanzler-Interview zu Sanktionen, Fischler-Kristik und Haider

Wien (OTS) - Bundeskanzler Wolfgang Schüssel glaubt nicht an ein baldiges Ende der Sanktionen gegen Österreich, erklärt er im neuen FORMAT. "Man kann nicht erwarten, daß jetzt 14 Regierungen plötzlich sagen, wir haben einen Fehler gemacht. Das werden sie sicher nicht tun."

Schüssel bezeichnet die Maßnahmen der 14 wörtlich als "diplomatische Kleinkriege" und fügt hinzu: "Ob irgend ein Minsiter bei einer Tagung ein Pickerl am Revers trägt oder nicht, das ist doch lächerlich." Zur Kritik von EU-Kommissar Fischler, Schüssel sei in seiner Arbeit beeintächtigt, meint er : "ich bin nicht behindert in meiner Amtsführung." Schüssel weiter: "Die Liberalisierung der Energiepreise ...hat für die Unternehemn größere Relevanz als Zwischenrufe aus Brüssel."

Zur Forderung des designierten Wirtschaftsbund-Obmanns Christof Leitl, Haider möge sich weiterter Kommentare enthalten, meint Schüssel im FORMAT-Interview: "Das ist der Aufschrei eines designierten Kammerpräsidenten. In der Demokratie kann man niemandem den Mund verbieten."

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