Pharmig zur Gesundheitsenquete: "Großer Schritt in Richtung IGS"

Wien (OTS) - Der Präsident der Pharmig, Vereinigung pharmazeutischer Unternehmen, Dr. Ulrich H. Bode, sagte heute nach Abschluss der Gesundheitsenquete, an der erstmals Vertreter von Ärztekammer, Apothekerkammer, Hauptverband und Pharmaindustrie im Sinne eines runden Tisches auf Einladung von Bundesministerin Sickl und Staatssekretär Waneck teilnahmen, dass es sich dabei um einen großen Schritt in Richtung eines integrierten Gesundheitssystems (IGS), wie es die Pharmig seit vielen Jahren fordert, handle. Nur interdisziplinär erarbeitete Lösungen, wie eine vom Gesundheitsministerium heute neu eingesetzte Arbeitsgruppe, sie erarbeiten soll, könnten zukunftsorientierte Lösungen erbringen, so der Pharmig Präsident.

Pharmaindustrie nimmt Nöte der Sozialversicherung nicht auf die leichte Schulter!

Die derzeitige Krise der Sozialversicherung nähme die Pharmaindustrie nicht auf die leichte Schulter, sagte Bode. Die Industrie habe bereits in den vergangenen Jahren erkleckliche Beiträge zur Sanierung der Budgets des Hauptverbandes geleistet, obwohl die Ausgaben für Arzneimittel nur etwa 10 - 14 % des gesamten Sozialversicherungsbudgets ausmachten. Des weiteren seien auch erste erfolgreiche gemeinsame Schritte auf Initiative der Industrie mit dem Projekt Arznei und Vernunft in den vergangenen fünf Jahren schlagend geworden.

Generika UND Innovation

Bode sieht in einer verstärkten Verordnung von Generika zwar Sparpotentiale für die Kassen, es müsse aber sichergestellt werden, dass auch innovative, hochwirksame Arzneimittel nach wie vor "auf Kassenkosten" zugunsten einer State of the Art-Versorgung des Patienten zur Verfügung stünden. Eine Beschränkung des Marktzutritts für innovative Arzneimittel würde zudem für die Industrie ein großes Risiko für den Standort Österreich und somit auch eine existenzielle Frage darstellen.

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