Ilgenfritz: Flat tax europaweit diskutieren

Wien, 2000-03-02 (fpd) - Der EU-Abgeordnete Mag. Wolfgang Ilgenfritz hat gestern im Plenum zum Thema Jahresbilanz 1999 der EU-Wirtschaft die Meinung vertreten, daß leistungshemmende Steuerbelastungen innerhalb der Union abzubauen sind. Gleichzeitig ist der Subventionsdschungel stark zu reduzieren.

Es sollte daher das Freiheitliche Niedrigsteuermodell "FLAT TAX" europaweit diskutiert und umgesetzt werden. Der durchschnittliche Einkommensteuersatz in der EU dürfte keinesfalls mehr als 30 % betragen dzt. rd. 52 %.

Im wesentlichen erwarten Parlament und Kommission, daß sich das Wirtschaftswachstum von 2,1 % im Jahr 1999 auf 3% im Jahr 2000 und 2001 erhöhen wird.

Auch die freiheitlichen Abgeordnete vertreten die Meinung, daß viele Prozesse in Europa noch zu beschleunigen bzw. deutlich zu verbessern sind, damit wieder ein stetiges Wirtschaftswachstum und Vollbeschäftigung in Europa erreicht wird.

Die Durchschnittskosten einer Unternehmensgründung in Europa betragen z. B. 1600 Euro gegenüber 500 Euro in den Vereinigten Staaten; die Durchschnittsdauer einer Unternehmensgründung beträgt in der EU 11 Wochen gegenüber 1 ½ Wochen in den USA.

Die schwerfällige und belastende Bürokratie muß weiter abgebaut werden, deshalb setzt sich Mag. Wolfgang Ilgenfritz dafür ein, daß überflüssige Gesetze abgeschafft, bestehende vereinfacht und zukünftige stark reduziert werden.

Für KMUs fordert er einen besseren Zugang zum Risikokapital. Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Europa sollten zielorientierter und effektiver gestaltet werden. Die Wirtschaft muß mit mehr Projekten in die Forschungs- und Lehrtätigkeit unserer Universitäten einbezogen werden.
(Schluß)

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