Sichrovsky: Brüsseler Taxifahrer verweigern österreichische Gäste

EU-Hauptstadt übt sich in faschistoider Ausgrenzung

Wien, 2000-03-02 (fpd) - " Seit wenigen Tagen verteilen die Taxifahrer in Brüssel ein Flugblatt an ihre Fahrgäste, in dem sie ihren Boykott gegenüber österreichischen Fahrgästen und Fahrgästen, die zu österreichischen Institutionen fahren wollen, bekannt geben. Diese absurde Aktion in der angeblichen Hauptstadt Europas wird als eine antifaschistische Notwendigkeit gegenüber der österreichischen Regierung erklärt," kritisierte heute der freiheitliche EU-Abgeordnete Mag. Peter Sichrovsky. ****

Seit dem Ende des 2. Weltkrieges habe es eine derartige faschistoide Ausgrenzung einer Gruppe von Menschen wegen ihrer Herkunft und Überzeugung in Europa nicht mehr gegeben. Die Hetze der österreichischen Sozialdemokraten und anderer angeblich antifaschistischer Gruppierungen habe eine Dimension erreicht, die einen nur noch an die dreißiger Jahre erinnern würde. Der Haß als angeblich politisches Programm der Gegner Österreichs werde so zum Erklärungsmotiv für ein diskriminierendes Verhalten, das angeblich bekämpft werden solle, so Sichrovsky.

Sichrovsky forderte die belgische Regierung auf, den Österreichern eine Liste jener Unternehmen und Organisationen bekannt zu geben, die Österreicher als Kunden boykottieren. Weiters solle auch die belgische Fluglinie SABENA öffentlich erklären, ob sie Österreicher noch als Fahrgäste akzeptiert, meinte der EU-Abgeordnete abschließend. (Schluß)

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