Niederösterreich setzt auf Technologie-Offensive

Neuer Technologie-Beauftragter vorgestellt

St.Pölten (NLK) - "Niederösterreich startet eine Technologie-Offensive, weil durch eine Forcierung der Technologie ein schnelleres Wirtschaftswachstum garantiert, eine höhere Exportquote erzielt und die regionale Wirtschaft gestärkt wird. Wir müssen aber auch die Verwaltungsstrukturen danach orientieren und richten eine eigene Technologie-Abteilung in der NÖ Landesverwaltung ein", berichtete Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll bei der Enquete der NÖ Landesakademie "NÖ Wirtschaftsstandort 2000plus. Zwischen Cyberspace und Kellergasse", die heute im NÖ Landhaus in St.Pölten mit den Spitzen der heimischen Wirtschaft stattfindet. Als neuen Technologie-Beauftragten des Landes stellte der Landeshauptmann Dipl.Ing. Franz Viehböck vor, Generaldirektor von Space and Communications von Boeing/Europa. "Ich weiß, dass Franz Viehböck diese Funktion aus Zuneigung zum Land Niederösterreich übernommen hat und ich danke ihm dafür!", hob der Landeshauptmann hervor.

In seinem Einleitungsvortrag ging Pröll von der Frage aus "Wo stehen wir wirtschaftlich derzeit?" und konstatierte dem Land einen guten Weg. Technologie und Tradition stellen nur scheinbar einen Widerspruch dar. Daraus könne das Land sogar Kraft schöpfen. Im Bemühen, zu einer Spitzenregion in Europa zu werden und trotzdem "Insel der Menschlichkeit" zu bleiben, werde es noch großer Anstrengungen bedürfen. Besondere Bedeutung maß Pröll der Bildung im regionalen Bereich bei. Die europäische Erweiterung biete der Wirtschaft des Landes große Chancen, berge aber auch Risken, und für die Landespolitik ergeben sich daraus weit reichende Konsequenzen. Pröll verwies auch auf schon derzeit laufende Maßnahmen wie das Fitness-Programm des Landes. Er betonte auch, dass die Ostregion nach der Ostöffnung großen Aufholbdarf beim Ausbau der Verkehrsinfrastruktur habe. Mit Leistungsbereitschaft, Wissen und Pioniergeist werde es gelingen, die Zukunft zu meistern, stellte Pröll fest.

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