Wasser ist Leben - Kampagne des Österreichischen Roten Kreuz startet auf "City Light"-Werbeflächen

Wien (OTS) - Ohne Wasser gibt es nicht nur kein Leben. Wasser ist auch eines der ersten Hilfsmittel im Katastrophenfall: bei Wirbelstürmen, Erdbeben und bewaffneten Konflikten. Für das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK)ist Wasser das wichtigste Medikament der Welt. "Wasser ist immer notwendig - für die medizinische Versorgung, zum Trinken und Kochen, und um dem Ausbruch von Seuchen und Krankheiten vorzubeugen", erklärt Bernhard Jany, Sprecher des Österreichischen Roten Kreuzes. "Die Gewista kooperiert mit dem ÖRK durch das Medium "City Light", das sich an öffentlichen Bus- und Straßenbahnstellen befindet", so Christian Hala von der Firma Gewista. "Es ist uns ein besonderes Anliegen, mit hinterleuchteten Plakatflächen die Aktion des Roten Kreuzes zu unterstützen."

In manchen Ländern sterben mehr Menschen an den Folgen des Wassermangels als durch die Kampfhandlungen selbst. In anderen Teilen der Welt bricht nach Naturkatastrophen die Wasserversorgung zusammen. So geschah es 1998 in Honduras, wo der verheerende Wirbelsturm "Mitch" ganze Dörfer zerstörte, und 1999 in der Türkei, die von heftigen Erdbeben erschüttert wurde. "In beiden Ländern haben wir Spezialeinheiten entsendet, die täglich bis zu 120.000 Liter Trinkwasser aufbereitet und an die Bevölkerung verteilt haben", erläutert Jany. Vor nur wenigen Tagen hat eine Flutkatastrophe im Südosten Afrikas die Wasserversorgung ganzer Städte und Dörfer zerstört. Schätzungen zufolge sind 300.000 Menschen auf der Flucht, viele davon haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. "Ein Delegierter des Österreichischen Roten Kreuzes ist gestern aus Mozambique heimgekehrt. Wir haben 1,5 Millionen Schilling für den Bau und die Wiederherstellung von Brunnen bereit gestellt", so Jany.

Im Falle von Konflikten und kriegerischen Auseinandersetzungen wird die Infrastruktur für die Wasserversorgung der Bevölkerung häufig beschädigt oder absichtlich zerstört. Es gibt kein Trinkwasser mehr, Unterernährung und Hungersnot sind mögliche Folgen. Delegierte des Österreichischen Roten Kreuzes helfen auch in diesen Fällen. Im Rahmen langfristiger Projekte wird die zerstörte Infrastruktur wieder aufgebaut. Christian Gajsek zum Beispiel ist als Rotkreuz-Delegierter seit über zwei Jahren im Osten Sri Lankas tätig, wo seit 18 Jahren Bürgerkrieg herrscht und die Menschen acht Kilometer laufen müssen, um die nächste Trinkwasserstelle zu erreichen. In nur 20 Monaten hat Gajsek bereits über 290 Brunnen gebohrt, und damit Tausenden Familien die Lebensquelle "Wasser" näher gebracht.

Das Österreichische Rote Kreuz ersucht um Spenden auf das PSK-Konto:
2.345.000, Kennwort "Wasser".

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