Verkehrskonzept für Donaustadt: Bürgerbeteiligung zugesagt

Umfassende Information und Diskussion ist notwendig

Wien (VP-Klub): Die Verlängerung der U-Bahn-Linie U 2, die ab 2008 in die Donaustadt fahren soll, erfordert auch eine Neuorganisation und Abstimmung des übrigen öffentlichen Verkehrs. Rechtzeitig mit der Planung des Sekundärnetzes der öffentlichen Verkehrsmittel zu beginnen, das hatte VP-Planungssprecher GR Gerhard PFEIFFER bereits im Dezember gefordert und einen diesbezüglichen Antrag im Gemeinderat eingebracht.*****

Vergangenen Freitag stand dieser nun im Planungsausschuss auf der Tagesordnung. Aus dem seitens der Baudirektion/ Gruppe Planung dazu vorgelegten Bericht geht hervor, dass die Erstellung eines "Verkehrskonzeptes für den 21. und 22. Bezirk" im Arbeitsprogramm 2000 der zuständigen Magistratsabteilung 18 vorgesehen ist. Pfeiffer:
"Im Zuge dessen ist auch - wie von mir gefordert - eine vergleichende Untersuchung verschiedener in Frage kommender öffentlicher Verkehrsmittel vorgesehen. Zur Diskussion stehen Schnellstraßenbahn, Schnellbus und Cable-Liner."

Neue Form der Bürgerbeteiligung

Darüber hinaus wurde auch die Einbindung der betroffenen Bezirke sowie der interessierten Bevölkerung "in einem geeigneten Verfahren" zugesagt. Ob damit die von ihm geforderte "neue Form der Bürgerbeteiligung" gemeint ist, könne er derzeit noch nicht sagen, das werde die Zukunft zeigen. Er werde die Entwicklungen jedenfalls gespannt verfolgen und - falls erforderlich - erneut auf ein geeignetes Vorgehen drängen, erklärte Pfeiffer dazu in einer Stellungnahme.

Der Planungsausschuss-Vorsitzende hatte in einer Pressekonferenz Ende Dezember eine möglichst frühe und objektive Information der betroffenen Bevölkerung gefordert, "damit in einem Bürgerbeteiligungsprozess nicht Extremstandpunkte aufeinanderprallen, sondern möglichst viele Menschen mitdenken und -reden können." Erst danach sei es sinnvoll, Ideen und Vorschläge der Bürger zu erfassen, gemeinsam zu diskutieren und in den Planungsprozess einfließen zu lassen. PFEIFFER: "Mir ist es wichtig, dass rechtzeitig, bevor die einzelnen Standpunkte allzu festgefahren sind, möglichst viele Menschen wissen, worum es geht."

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