Svihalek informiert Interessierte über Lobauaktivitäten

Lobau-Information aus erster Hand mit Hilfe des "Direkten Drahtes"

Wien, (OTS) Der Nationalpark - Donau - Auen mausert sich
immer mehr zu einem Publikumshit. Speziell in die Lobau pilgern an schönen Wochenenden rund 40 000 Menschen. Und erste Besucherstromanalysen zeigen, dass der Wiener Teil des
Nationalparks in erster Linie als Naherholungsgebiet genutzt wird. Grund genug für den Wiener Umweltstadtrat, jedwede Informationen über die Geschehnisse in diesen wunderschönen Naturjuwelen zu sammeln und der interessierten Bevölkerung auf dem schnellsten und bequemsten Weg zur Verfügung zu stellen. Daher steht den Wienerinnen und Wienern ab sofort ein so genannter Direkter Draht zum Umweltstadtrat zur Verfügung. Fritz Svihalek sieht in diesem Service eine Bringschuld seitens der Stadt, die immer wieder auf
die Naturschönheit und Erlebnisnähe inmitten einer Millionenstadt hingewiesen hat: "Ich werde jeden, der ein besonderes Interesse an der Lobau hegt und seine Adresse einsendet, diesbezügliche Informationen direkt zusenden", kündigte Stadtrat Fritz Svihalek
am Donnerstag in einem Pressegespräch an. Der direkte Draht verstehe sich also als eine Serviceeinrichtung seines Ressorts,
der die Menschen über Veröffentlichungen, Projekte und Veranstaltungen in der Lobau und über aktuelle Umweltthemen direkt und kostenlos informieren solle, ergänzte der Stadtrat. Wer an regelmäßigen Informationen über die Lobau interessiert ist, meldet sich zum kostenfreien Info-Service des Umweltressorts an. Name / Adresse einsenden genügt.****

Anmeldungen "zum direkten Draht", Postfach 1000, 1082 Wien
kann man sich anmelden oder via Fax unter der Nummer 4000-99-
81341.

Anmeldekärtchen liegen bei den Informationsstellen (Spitzhütten) in der Lobau und bei der Stadtinformation (Rathaus, Eingang Friedrich Schmidt-Platz) auf.

Während der Bürozeiten nimmt die Forstverwaltung Lobau Anmeldungen auch telefonisch entgegen.

Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Immer am Laufenden sein, wenn Wanderwege wegen der Gewässerver-netzung verlegt werden (mit Umleitungs-Tipps für Radfahrer, Jogger und Wanderer), oder wenn
ein Badestrand wegen Altlastensanierung am Ölhafen Lobau vorübergehend gesperrt ist.

Lobau - Exkursionsprogramm 2000

Nach 4-monatiger Winterpause gibt es wieder geführte Exkursionen durch die Lobau. Beginnend mit April offerieren die Förster der Lobau und die (privaten) Betreiber des Lobau-Bootes sowie der Pferde-Kutschen ihre Ortskenntnis und ihr Fachwissen an Schulen und an Privatpersonen.

o Rundwege

Die Beschilderung des am häufigsten begangenen Lehrpfades Obere Lobau wurde für die Saison 2000 ergänzt und erneuert. Führungen werden gegen Voranmeldung angeboten. Zusätzlich bietet eine Broschüre der Magistratsabteilung 49 - Forstamt naturbezogene Informationen zu 14 Stationen des Lehrpfades.

Die beiden Rundwege Panozzalacke und Groß-Enzersdorfer Arm sind nicht ausgeschildert und werden am besten in Begleitung eines fachkundigen Försters begegangen. Geboten wird dabei Information und Unterhaltung: Die als Naturführer geschulten Förster haben oft auch Skurriles und Überraschendes aus ihrem Alltag in der Natur zu erzählen.

o Bootsfahrt

Am stimmungsvollsten gelangt man im Boot von der Innenstadt
in den Nationalpark. Einstiegsstelle ist die Wiener Umweltmeile -
am linken Donaukanalufer beim Abgang Salztorbrücke.
Bei der Anlegestelle in der Lobau erwartet ein Förster die Besucher, die er im Rahmen einer einstündigen Schnupperwanderung durch das Ökosystem Auwald führt. Anschließend geht die Fahrt wieder bis zur Umweltmeile in das Stadtzentrum zurück.

Täglich vom 2. Mai bis 31. Oktober, Start jeweils 9:30 Uhr; Dauer: 4 Stunden.

Achtung: Aufgrund des zu erwartenden großen Andrangs ist es empfehlenswert, sich bei der Forstverwaltung Lobau anzumelden.

o Lobaumuseum - Wurzelstation

Eine Tour durch das Lobaumuseum, samt Besichtigung eines riesigen ausgegrabenen Wurzelkörpers und Einstieg in eine alte, hohle Schwarzpappel kann als gemeinsamer Exkursionsblock gebucht werden.

Das Lobaumuseum zeigt eine Vielfalt von Raritäten und historischen wie auch botanisch-zoologischen Kuriositäten.
Weiter geht es zu einem beeindruckenden 160-jährigen hohlen Pappelstamm, in den man sogar hineinsteigen kann.
Abschluss des Exkursionsblockes ist die Wurzelstation: Der ausgegrabene und mittels Seilzügen hochgezogene Wurzelkörper einer nur 35-jährigen Pappel beeindruckt mit seinem Durchmesser von 32 Metern.

o Preise

Alle hier angeführten Exkursionen sind im Rahmen des Umweltbildungsangebotes der Stadt Wien kostenlos. Für die Kutschenfahrt (Kinder ATS 45,-) und für das Nationalpark-Boot (Kinder ATS 35,-/Erw. ATS 95,-) müssen allerdings Teilnahmegebühren eingehoben werden, weil die Kutsche bzw. das
Boot von privaten Unternehmern geführt werden.

Die Kutschenfahrt wird nur für Wiener Schulklassen angeboten. Anmeldungen werden vom Verein "Grüne Insel" entgegen genommen.
Der Verein "Grüne Insel" unterstützt mit ausgebildeten ÖkopädagogInnen die Nationalpark-Forstverwaltung bei der Bewältigung der großen Nachfrage nach Veranstaltung im Wiener Teil des Nationalparks. Entlang der oben erwähnten terrestrischen
Routen werden daher die so genannten "Green Tours" angeboten. Auf Wunsch kommt die Grüne Insel auch in die Stadt und bringt den Nationalpark in das Klassenzimmer. Auch eine Kutschenfahrt, die
zum Lobaumuseum über die Wurzelstation zur Spielwiese bei der Panozzalacke führt, wird für Wiener Schulklassen angeboten.

Lobau - Informationen auch für Internetsurfer verfügbar

Das Exkursionsprogramm 2000 und weitere übersichtliche Informationen über die Wiener Forstverwaltung und den Nationalpark - Donau - Auen kann man u.a. im Internet abrufen und zwar unter folgender Adresse: www.wien.gv.at/ma49/ oder www.donauauen.at/. Ferner erhält man Informationen direkt bei der Forstverwaltung Lobau unter der Telefonnummer 02249/2353 bzw. beim Verein "Grüne Insel" unter 01/523 62 22 DW 729. (Schluss) hl

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