Knafl: Krankenversicherungsträger sollen sparen!

Wien (OTS) - Heftige Kritik äußerte der Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes LH-Stv.a.D. Stefan Knafl am Verhalten der Sozialdemokraten zur Frage des Defizits bei den Krankenversicherungsträgern.

Die Sozialdemokraten verlangen eine Erhöhung des Krankenversicherungs-beitrages oder eine Erhöhung der Kapitalertragssteuer. Beide Maßnahmen treffen aber nicht "die Reichen", sonder die "kleinen" Sparer, Arbeiter, Angestellte sowie die Senioren.

So würde eine Erhöhung der Kapitalertragssteuer um 5% rund 5 Milliarden Schilling einbringen. Wenn man aber bedenkt, daß ein Großteil der in Österreich auf Sparbücher liegenden Guthaben Senioren gehört und diese im überwiegendem Ausmaß nicht "reich" sind, bedeutet dies, daß die ältere Generation mit mindestens 2,5 Milliarden Schilling belastet wird.

Knafl abschließend: "Der Abgang bei den Krankenversicherungsträgern beträgt rund 3 bis 4 Prozent der Einnahmen. Wozu gibt es bei diesen hochbezahlte Manager, wenn sie nicht in der Lage sind durch Einsparungsmaßnahmen das Defizit abzudecken? Sollten sie dazu nicht fähig sein, wäre es besser sie abzuberufen."

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