Keusch: VOR - viel näher zum Bedarf der Bürger, viel schneller zur Sache

Umfangreiche Umstrukturierungen nach desaströsem Rechnungshofbericht dringender denn je - politische Verantwortung des Landes ist wahrzunehmen

St. Pölten, (SPI) - "Die Details aus dem vorläufigen Bericht des Rechnungshofes zum Verkehrsverbund Ostregion (VOR), lassen wohl jenen Zeitpunkt als gekommen ansehen, wo wir seitens des Landes eine umfangreiche Neuorientierung sowie eine grundsätzliche Organisationsreform des Verkehrsverbundes Ostregion erarbeiten müssen. Es kann doch nicht sein, dass Jahr für Jahr Milliarden an Steuergeldern in den Verbund fließen, die Erfolge bzw. die Zufriedenheit der Kunden allenfalls als bescheiden anzusehen sind", kündigt der Finanzsprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Eduard Keusch, entsprechende Initiativen an. Der NÖ Landtag als Wahrer der Interessen der Steuerzahler, aber auch als Vertreter der Pendler und Fahrgäste, muss sich angesichts der massiven Kritik am VOR umgehend einschalten.****

Falsche Fahrgastzahlen, unter den Erwartungen liegende Fahrgastzuwächse, teils horrende Kostensteigerungen für Leistungsabgeltungen an private Busunternehmen und über Gebühr steigende Verwaltungs- und Personalkosten haben das Vertrauen in die Arbeit im VOR erschüttert. Ein Prokurist aus Niederösterreich, der seine Tätigkeit nur "nebenberuflich" (rund 20 Wochenstunden) ausübt, eine Ausschüttung von bis zu 350.000 Schilling an Bilanzgeldern sowie massive Gehaltsaufbesserungen für die MitarbeiterInnen von bis zu 37 Prozent binnen eines Jahres sind Kritikpunkte, die nicht einfach vom Tisch gewischt werden können.

"Für Niederösterreich werden die NÖ Sozialdemokraten jedenfalls eine umfassende Klärung der Geschäftsgebarung sowie der aktuellen wirtschaftlichen Situation des VOR einfordern. Im Jahr 1985 war der Zuschussbedarf der Länder und des Bundes zum VOR bei 140 Mio. Schilling jährlich gelegen, im Jahr 1998 liegt er bereits bei 416 Millionen Schilling. "Die Frage wird zu stellen sein, wer die politische Verantwortung für diesen aufrüttelnden Rechnungshofbericht übernimmt. Auch die Effektivität der Wahrnehmung der Interessen des Landes im Aufsichtsrat bzw. in der Geschäftsführung wird sicher Gegenstand von Gesprächen werden", so der SP-Wirtschaftssprecher. (Schluss) fa

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200/2794

Landtagsklub der SPÖ NÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/SPI