Korrektur zu OTS0122

Die Aussendung "Fahrschulen: 'L 17' ein großer Erfolg" war leider nicht vollständig - daher Korrektur:

Wien(PWK) Seit 1. März 1999 gilt der Führerschein mit 17. Tausende Jugendliche haben diese Art der Führerscheinausbildung bereits absolviert. Über die Erfahrungen und Reaktionen von Schülern, Eltern und Fahrlehrern zu "L 17" berichteten der Vorsteher des Fachverbandes der Fahrschulen Österreichs, Ing. Peter Henke, sowie die Pressesprecherin der österreichischen Fahrschulen, Irene Rothbauer, am Mittwoch in einem Pressegespräch.

Schüler, Eltern und Fahrlehrer sehen die Ausbildung mit großer Mehrheit positiv, erklärte Henke unter Verweis auf zahlreiche Aussagen, wonach diese Form der Führerscheinausbildung die Verkehrssicherheit erhöhe und sich auch positive Effekte für das Familienleben ergeben.

Wie eine aktuelle Umfrage ergab, wählten seit Inkrafttreten der Verordnung 5.175 16-jährige die vorgezogene Lenkerausbildung. 3.450 haben die Ausbildung bereits mit der Fahrprüfung abgeschlossen, 1.725 sind noch in Ausbildung. Die 5.175 Fahrschüler stellen einen Anteil von ca. 6,5 % an den rund 80.000 Kandidaten, die im Durchschnitt pro Jahr eine Führerscheinausbildung der Klasse B machen.

Für die Eltern ist vor allem ausschlaggebend, dass ihre Kinder "vom Moped ins sichere Auto" geholt werden. Zusätzlich empfinden es die meisten Erziehungsverantwortlichen als Vorteil, dass mit "L 17" eine Ausbildung geschaffen wurde, bei der die Fahranfänger genügend Praxis bekommen. "Die meisten Eltern sehen es als Vorteil, dass sie sich als Begleiter wieder mit den Verkehrsvorschriften beschäftigen müssen", sagte Rothbauer.

Wie Ing. Henke weiter ausführte, fordert der Fachverband nach dem ersten Jahr der Praxis mit "L 17" eine Reihe von Verbesserungen:

- Die Erhöhung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit für "L 17"-Fahrschüler auf 100/130. Derzeit gilt 80 km/h auf Bundesstraße und 100 km/h auf Autobahnen. Laut Henke seien diese Beschränkungen riskant, da sich der Fahrschüler nicht dem natürlichen Verkehrsfluss anpassen kann. Auf Autobahnen sei das "L 17-Fahrzeug" oft zwischen zwei LKW eingeklemmt, die es mit 100 nicht überholen könne.

- Jede der drei Ausbildungsfahrten á 1.000 km soll auf einen Zeitraum von mindestens 14 Tagen ausgedehnt werden. Derzeit können die 3.000 km in relativ kurzer Zeit gefahren werden. Dazu Henke: "Das bloße Abspulen von Kilometern ist sinnlos."

- Flexible Handhabung der Kontrollgespräche, die jeweils nach 1.000 km Fahrpraxis stattfinden müssen.

Wie Henke abschließend sagte, sollten nicht nur bei der "L 17"-Ausbildung, sondern auch in einigen anderen wesentlichen Bereichen der Führerscheinausbildung Verbesserungen durchgesetzt werden. (hp)

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