Motz: Mit dem heutigen Tag sind die niedrigeren Strompreise der EVN gültig

Im Sinne der NÖ Stromkunden müssen rasch weitere Schritte folgen

St. Pölten, (SPI) - "Mit dem heutigen Tag gelten in Niederösterreich die niedrigeren Strompreise. Die EVN ist seit geraumer Zeit auf Grund der Liberalisierung des österreichischen Strommarktes in der Lage, einen großen Teil ihres Strombedarfes viel billiger einzukaufen. Durch die Strompreissenkung per 1. März 2000 gibt die EVN etwas von ihrem Preisvorteil an die niederösterreichischen Stromkunden weiter. Da diese Weitergabe aber nur ein Segment des EVN-Preisvorteiles bei Stromeinkäufen darstellt und der Energieversorger Niederösterreichs seinen Bedarf bald völlig durch billigeren Strom vom internationalen Strommarkt decken wird, sind weitere sich daraus ergebende Preisvorteile an die Konsumenten weiterzuleiten", verlangt der Wirtschaftssprecher der NÖ Sozialdemokraten LAbg. Mag. Wolfgang Motz.****

In Österreich müssen nun durch innovatives Vorgehen auch die technischen Voraussetzungen für eine freie Wahl des Stromlieferanten geschaffen werden. Es genügt ein Blick nach Deutschland, wo bereits in einzelnen Bundesländern das Know-how für eine freie Wahl des jeweiligen Stromlieferanten für private Haushalte gegeben ist. Die Argumente seitens der EVN und anderer Landesgesellschaften, dass erst bis etwa 2003 die technische Machbarkeit gegeben sein wird, entbehren daher einer jeden Grundlage. Viel mehr geht es darum möglichst rasch ein einfaches Verrechnungssystem zu entwickeln, das dem Stromkonsumenten die freie Wahl des Stromlieferanten ermöglicht. "Im Interesse der privaten Haushalte und Wirtschaftstreibenden verlangen wir Sozialdemokraten, dass der österreichische Strommarkt nicht erst 2003, sondern bereits Mitte des Jahres 2001 einer völligen Öffnung unterzogen wird. Die zu erwartenden Preisreduktionen werden bis zu 15 Groschen ausmachen. Ähnliche Aussagen seitens des zuständigen Wirtschaftsministers Bartenstein sind deshalb sehr zu begrüßen. Das reicht allerdings nicht - Minister Bartenstein sollte auch bei den Landesgesellschaften für eine schnelle Realisierung Druck machen", fordert der SPNÖ Wirtschaftssprecher Mag. Motz abschließend ein.
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