US-Abgeordnete bringen Anti-Österreich-Resolution ein.

Wien (OTS) - Boykottaufruf: Amerikaner mögen Reisen nach Österreich, österreichische Airlines und Investitionen in Österreich meiden. VORAUSMELDUNG NEWS 9/00 vom 2.3.00 =

Wie das Nachrichtenmagazin NEWS in seiner morgen
erscheinenden Ausgabe berichtet, haben zwölf republikanische Abgeordnete im US-Respräsen-tantenhaus eine Resolution eingebracht, die zu einem umfassenden Österreich-Boykott aufruft. Die vom Abgeordneten Tom Lantos vorgelegte Resolution Nr. 417 fordert vom US-Respräsentantenhaus scharfe Massnahmen gegen Österreich. Die USA möge ...

... "offizielle Kontakte mit Vertretern einer Regierung, die die FPÖ einschließt, auf politischer Ebene weder fördern noch akzeptieren";

... "österreichischen Kandidaten, die sich um Positionen in internationalen Organisationen bewerben, die Unterstützung verweigern";

... und "diplomatische Vertreter Österreichs lediglich auf technischer Ebene empfangen."

Die Forderungen gehen allerdings noch weit über die Übernahme der EU-Sanktionen hinaus. In der Resolution Nr. 417 heißt es weiters:

- "Wir fordern die Mitglieder des Kongresses dazu auf, Treffen mit Mitgliedern der österreichischen Regierung (Minister, politische Vertreter) und des österreichischen Parlaments zu verweigern. Dieser Aufruf umfasse jene Parteien, die die derzeitige Österreichische Regierung bilden.

- "Wir fordern das amerikanische Volk und andere dazu auf, ihre Ablehnung der FPÖ dadurch zu unterstreichen, dass sie nicht nach Österreich reisen, dass das amerikanische Volk österreichische Produkte und Dienstleistungen nicht mehr verwendet und auch nicht mehr mit österreichischen Fluglinien fliegt. Amerika möge in Österreich auch keine Geschäftsinvestitionen tätigen."

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