Wasser als unser "Kulturerbe"

Schüler engagieren sich für die "Große Tulln"

St.Pölten (NLK) - Im Rahmen des Projektunterrichtes beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler des Bundesgymnasiums und Bundesrealgymnasiums Tulln seit Wochen intensiv mit der "naturnahen Flussrevitalisierung an der Großen Tulln". Umwelt-Landesrat Wolfgang Sobotka und Landtagsabgeordneter Rudolf Friewald, Initiator des Projektes, informierten sich nun über den Stand der Arbeiten und waren beeindruckt. "Unser wichtigstes Lebensmittel ist das Wasser -es ist das Gold unserer Zukunft. Es tagtäglich zu schützen, ist eine der vordringlichsten Aufgaben", betonte Sobotka. Abgeordneter Friewald berichtete über das große Echo in der Region: "Ob am Sonntag in der Kirche oder am Stammtisch: Es bewegt die Bevölkerung, dass sich die Jugend so umfassend mit der Rückführung von regulierten und hartverbauten Flussabschnitten beschäftigt." Auch die Schülerinnen und Schüler selbst sind mit Feuereifer dabei, das belegen die folgenden Aussagen: "Bei dieser Arbeit bekommt man direkt vor Augen geführt, was bisher verkehrt gemacht wurde" und "Vielleicht können wir später einmal im Fluss baden, so wie es uns die Großeltern aus ihrer Jugend erzählen".

Den fachlichen Rahmen für dieses Schulprojekt bildet das so genannte "Gewässerökologische Leitbild - Große Tulln" das im Auftrag der Abteilung Wasserwirtschaft vom Amt der NÖ Landesregierung derzeit erarbeitet wird. Ziel ist die Rückführung von Flussstrecken in einen möglichst naturnahen Zustand. Die Verbesserung der ökologischen Funktionsfähigkeit des Gewässersystemes steht dabei im Vordergrund.

Basis dafür sind Erkenntnisse und Fragen der modernen Wasserwirtschaft (Wasser in der Region halten, Platz für unser Gewässer zur Verfügung stellen, Grundwasseranreicherung für Sicherstellung der Trinkwasserversorgung etc.) aber auch der Schutz des Menschen vor dem Wasser (Schutzwasserbau - Hochwasserschutz). In der AHS Tulln mit Direktor Mag. Fetti an der Spitze hatte man sich spontan dazu entschlossen, an diesem Projekt aktiv mitzuarbeiten. Dies geschieht vor allem im Wahlfach Biologie, in dem 6., 7. und 8. Klassen vertreten sind.

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