ots Ad hoc-Service: ARTICON Inf. Syst. AG <DE0005087704> Articon Information Systems gibt Jahresergebnis für 1999 bekannt

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Zweitplatzierung im zweiten Quartal 2000 geplant

Die Articon Information Systems AG (Neuer Markt: AAG, WKN 508770) gab heute die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 1999 bekannt. Wie das Unternehmen weiter verlauten ließ, sei für das zweite Quartal 2000 eine Platzierung von Altaktien gemeinsam mit einer Neuemission aus einer Kapitalerhöhung beabsichtigt. Für die neu fusionierte Articon-Integralis-Gruppe wurde eine Übersicht der ungeprüften Proforma-Umsätze vorgelegt. Articon-Integralis ist gemessen an Umsatz und geografischer Marktabdeckung Europas größter Anbieter von IT-Sicherheitslösungen für sichere Kommunikation über öffentliche und private Netze.

Jahresergebnis und Integration von Akquisitionen Im Geschäftsjahr 1999 (Geschäftsjahr gleich Kalenderjahr) stieg der Konzernumsatz (ohne Integralis) von Articon um 174% von 9,24 Mio. DM auf 25,3 Mio. DM. Als Ergebnis der 1999 konsequent verfolgten Akquisitionsstrategie umfasst der Jahresumsatz Beiträge von Comcad (umbenannt in Articon Information Systems GmbH) mit 6,4 Mio. DM (25% des Konzernumsatzes) und Tercom mit 6,37 Mio. DM (25%). Während der Articon-Umsatz im Vorjahr noch vollständig in Deutschland generiert wurde, verteilen sich die Verkäufe im Geschäftsjahr 1999 zu 68% auf Deutschland, 25% auf die Schweiz sowie zusammen 7% auf Österreich und Tschechien. (Im Geschäftsjahr 1998 entfielen auf Deutschland 100%) Das Umsatzwachstum von Articon betraf 1999 alle Unternehmensbereiche, auch den neuen Geschäftsbereich Managed Security Services (MSS), der Firmen die Fernüberwachung und Verwaltung von Firewalls anbietet. Eine weitere Abweichung gegenüber der Umsatzstruktur von 1998 geht auf die Übernahme der Tercom im Jahr 1999 zurück, die mit SecureID den größten Anteil am Produktumsatz des vergangenen Jahres beigetragen hat und damit Potential für weiteres Wachstum im Markt für PKI-Lösungen bietet. Articon's Produktumsatz verzeichnete im Geschäftsjahr 1999 eine Zunahme um 239% von 4,74 Mio. DM (1998) auf 16,11 Mio. DM (1999).

Der Rohertrag lag 1999 bei 13,78 Mio. DM, verglichen mit 5,23 Mio. DM im Vorjahr. Die Rohmarge lag 1999 bei 50% (1998: 57%). Articon führt diese Veränderung in der Rohmarge auf den größeren Anteil des Produktumsatzes im Umsatzmix des Geschäftsjahres 1999 zurück. Die Personalkosten stiegen 1999 um 310% auf 12,99 Mio. DM. Das Unternehmen hat 1999 eine beträchtliche Zahl neuer Mitarbeiter eingestellt (84), um die erwartete starke Nachfrage nach IT-Sicherheitsdienstfeistungen zu bewältigen. Der Jahresfehlbetrag belief sich 1999 auf 11,97 Mio. DM (1998: 1,74 Mio. DM), woraus sich ein verwässertes Ergebnis je Aktie von -2,37 DM gemäß lAS ergibt (1998: -0,35 DM). In den Ergebnissen für 1999 sind einmalige Kosten für Übernahmen und Akquisitionen In Höhe von 0,63 Mio. DM sowie Goodwill- Abschreibungen in Höhe von 1,247 Mio. DM berücksichtigt.

Zusammenschluß Articon/Integralis Im November 1999 wurde ein Fusionsvertrag mit Integralis, dem Marktführer für IT-Sicherheitslösungen in Großbritannien, geschlossen. Die Fusion wurde auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am 1.2.2000 genehmigt und am 29.2.2000 ins Handelsregister eingetragen. Die heute veröffentlichten Proforma-Zahlen für 1999 weisen für das gemeinsame Unternehmen Articon-Integralis einen Umsatz von 139 Mio. DM aus.

Bilanztrends und Geschäftslage zum 31. Dezember 1999 Die immateriellen Vermögensgegenstände stiegen von 0,533 Mio. DM (1998) auf 17,251 Mio. DM (1999). Der Zuwachs bei den immateriellen Vermögensgegenständen resultiert primär aus dem Goodwill, der durch die Übernahmen der Tercom und Comcad entstanden ist. Rückstellungen stiegen von 0,199 Mio. DM (1998) auf 14,424 Mio. DM (1999). Das Plus bei den Rückstellungen ist in erster Linie auf noch zu zahlende gewinnabhängige Kaufpreisraten im Zusammenhang mit diesen Übernahmen zurückzuführen. Die Sachantagen erhöhten sich von 0,609 Mio. DM (1998) auf 2,458 Mio. DM (1999). Ursachen hierfür sind die Investitionen in Sachanlagen aufgrund der Personalaufstockung (durchschnittlich 113 Mitarbeiter gegenüber 29 im Vorjahr) sowie die Investition in ein Sicherheitskontrollzentrum (Alarmzentrale) zur Bereitstellung der Managed Security Services.

Das Unternehmen hat im Laufe des Jahres Positionen in kurzfristigen Wertpapieren aufgelöst (Bestand am 31. Dezember 1998:
15,067 Mio. DM), um Mittel für den Aufbau regionaler Niederlassungen, Betriebskapital und Akquisitionenzu finanzieren. Die Vorräte stiegen von 74 TDM (1998) auf 2,883 Mio. DM (1999), vor allem durch Bestände von SecureID sowie Infrastrukturprodukten der Nokia IP-Serie. Mit der Zunahme des Geschäftsvolumens sind auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die sonstigen Vermögensgegenstände wie auch die sonstigen Verbindlichkeiten angewachsen. Die liquiden Mittel zum 31. Dezember 1999 betrugen 5,368 Mio. DM, verglichen mit 8,532 Mio. DM zum 31. Dezember 1998. Ausblick

Die Entscheidung zur Übernahme von Atlantic Computing unterstreicht die strategische Ausrichtung auf die Entwicklung von Managed Security Services. Das Unternehmen betreibt 60 Firewalls und erzielte 1999 einen geschätzten Umsatz von 4 Mio. US-Dollar. Articon-Integralis verfügt nun auch auf einem weiteren Kontinent über eine Alarmzentrale. Der Zusammenschluß wurde vollständig über einen Aktientausch finanziert, bei dem die Aktionäre von Atlantic 102.500 Aktien an Articon erhalten haben. Zur Finanzierung künftigen Wachstums beabsichtigt das Management eine Aktienemission im zweiten Quartal 2000. Das Unternehmen wird voraussichtlich im Lauf des Monats weitere Einzelheiten zur geplanten Zweitplatzierung bekanntgeben. Nicht zur Veröffentlichung in den Vereinigten Staaten, Kanada und Japan vorgesehen. Diese Materlallen stellen kein Angebot für den Verkauf von Wertpapieren In den Vereinigten Staaten dar. Die hier beschriebenen Wertpapiere dürfen ohne Eintragung bzw. ohne entsprechende Befreiung hiervon nicht in den Vereinigten Staaten zum Verkauf angeboten oder verkauft werden. In den Vereinigten Staaten wird kein öffentliches Zeichnungsangebot vorgenommen werden.

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ARTICON Information Systems AG
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85737 Ismaning
Alfred Bauer (CEO) Tel:+49-89-94573-115
Martyn Webster (designierter CFO)
Tel.+44-118-923-5322

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