OMV präsentiert Jahresergebnis 1999 - Teil 1

Wien (OTS) - OMV präsentiert Jahresergebnis 1999

in EUR millionen 1999 1998 Änderungen
EUR EUR in %

Umsatzerlöse (exkl. MÖST) 5.179 4.720 10
Betriebserfolg (EBIT) 285 220 29
Clean EBIT *) 247 349 -29
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeiten (EGT) 278 223 25 Jahresüberschuß 194 169 15
Cash-flow aus der
Betriebstätigkeit 338 455 -26
Mitarbeiter per 31.12. 5.953 6.360 -6

*) um Sondereffekte bereinigter Betriebserfolg

Dividende: 33 ATS je Aktie

"Vor dem Hintergrund stark gestiegener Rohöl- und Produktenpreise und einem massiven Druck auf Raffineriespannen konnte ein als zufriedenstellend bezeichnetes Gesamtergebnis 1999 erzielt werden. Der Jahresüberschuß lag mit 194 Mio EUR um 15% über dem Vorjahreswert, das EBIT stieg von 220 Mio EUR 1998 auf 285 Mio EUR. Als Dividende werden 33 ATS je Aktie vorgeschlagen. Der ROACE verblieb auf 9%, und sowohl ROfA wie auch ROE stiegen um jeweils 1%-Punkt auf 10% bzw. 12% an." Dies erklärte heute vormittag in Wien der OMV Vorstand anläßlich der Pressekonferenz über das Geschäftsjahr 1999.

Der Konzernumsatz exklusive Mineralölsteuer stieg gegenüber 1998 um 459 Mio EUR auf 5.179 Mio EUR. Dies ist im wesentlichen auf die stark gestiegenen Produktpreise in Raffinerien & Marketing (R & M) und auf höhere Rohölpreise und Produktenmengen im Bereich Exploration & Produktion (E & P) zurückzuführen. Im Geschäftsbereich Erdgas ergab sich durch geringere Importmengen ein leichter Umsatzrückgang und auch der Bereich Chemie & Kunststoffe (C & K) konnte seinen Umsatz -trotz erhöhter Absatzmengen - wegen der deutlichen Preiseinbußen nicht halten.

Österreich blieb mit einem Umsatzanteil von 2,51 Mrd EUR bzw. 48% (1998: 2,39 Mrd EUR bzw. 51%) der wichtigste Absatzmarkt.

Die Personalaufwendungen liegen um 44,33 Mio EUR unter dem Vorjahreswert. Im Periodenvergleich ist hierbei der größere Umfang an Sondereffekten aus dem Vorjahr zu berücksichtigen. Das Personallösungsprogramm 1998 belief sich auf 44,33 Mio EUR dagegen ist das Ergebnis 1999 nur mit 13,23 Mio EUR belastet. Aus der veränderten Berechnung der Pensionsrückstellung (Sterbetafel, Rechnungszinssatz) ergab sich für 1999 eine einmalige Belastung im Personalaufwand von 21,96 Mio EUR. Die tatsächliche nominelle Reduktion beträgt unter Berücksichtigung der reduzierten Lösungskosten somit 12 Mio EUR.

Die Abschreibungen stiegen um rund 49,4 Mio EUR auf 313 Mio EUR.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten nominell um 22 Mio EUR (oder 4%) auf 509 Mio EUR reduziert werden. Dies ist hauptsächlich auf die Umsetzung von Kostensenkungsmaßnahmen zurückzuführen.

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung blieben konstant bei 18,9 Mio EUR.

Das Finanzergebnis zeigt für 1999 einen Aufwand von 6,37 Mio EUR nach einem positiven Finanzergebnis von 2,46 Mio EUR im Vorjahr. Der moderate Rückgang im Finanzergebnis ist vor allem auf die anteiligen Jahresergebnisse der "at-equity" bewerteten assoziierten Unternehmen zurückzuführen, die gegenüber dem Vorjahr um 18,9 Mio EUR auf 42,8 Mio EUR anstiegen. Im anteiligen Ergebnis der Borealis-Gruppe, die der wesentlichste Ergebnisträger ist, ist ein positiver Einmaleffekt aus einer Bewertungsänderung in Entsprechung internationaler Grundsätze in Höhe von 9,88 Mio EUR enthalten.

Die Aufwendungen aus Ertragssteuern lagen mit 84,37 Mio EUR um 36,3 Mio EUR über dem Vorjahreswert. Der Effektivsteuersatz stieg auf 30,3% (1998: 21,5%).

Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 463 Mio EUR auf 5,3 Mrd EUR. Auf das Anlagevermögen entfallen 384 Mio EUR, wobei dies auf die Zugänge aus den Akquisitionen hauptsächlich aus E & P und Marketing von 174 Mio EUR zurückzuführen ist. Auf Grund des im Vergleich zum Vorjahr wesentlich höheren USD-Umrechnungskurses ergab sich eine Erhöhung des Anlagevermögens um 46,5 Mio EUR. Durch das hohe Niveau an Rohöl- und Produktenpreisen, das durch den Anstieg des USD im Vergleich zum ATS verstärkt wurde, erhöhten sich die Forderungen um 185 Mio EUR. Per Saldo ergab sich für das Umlaufvermögen und die Rechnungsabgrenzungen ein Anstieg um 80 Mio EUR. Finanziert wurde der Vermögenszuwachs durch Reduktion der liquiden Mittel und Wertpapiere des Umlaufvermögens im Ausmaß von 90 Mio EUR und durch Aufnahme von Krediten und Darlehen in Höhe von 260 Mio EUR.

Cash-flow

Der Mittelzufluß aus der Betriebstätigkeit lag mit 338 Mio EUR um 116 Mio EUR unter jenem des Vorjahres.

Investitionsauszahlungen in Höhe von 638 Mio EUR (1998: 809 Mio EUR) standen Rückflüsse aus Desinvestitionen von 52,59 Mio EUR gegenüber.

Der Mittelzufluß aus der Finanztätigkeit erhöhte sich vor allem durch die Aufnahme langfristiger Finanzierungen für Investitionsprojekte, aber auch durch die Aufnahme kurzfristiger Zwischenfinanzierungen auf 141 Mio EUR. Im Vorjahr war die Erhöhung bei den kurzfristigen Konzernfinanzierungen vor allem auf Schuldfreistellungen in Verbindung mit dem Verkauf der PCD Gruppe zurückzuführen. Liquiditätskürzend wirkten die Dividendenzahlungen von 62,70 Mio EUR (1998: 56,56 Mio EUR) und die Übertragung von Pensionsverpflichtungen in eine außerbetriebliche Pensionskasse von 23,55 Mio EUR (1998: 27,76 Mio EUR).

Finanzierung

Per 31.12.1999 standen Bankverbindlichkeiten und Finanzverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 835 Mio EUR (1998: 577 Mio EUR) monetärem Umlaufvermögen und Finanzforderungen gegenüber verbundenen Unternehmen von insgesamt 236 Mio EUR (1998: 318 Mio EUR) gegenüber. Die Nettoverschuldung hat sich somit von 259 Mio EUR auf 600 Mio EUR erhöht. In Relation zum Eigenkapital gesetzt ergibt sich per Ende 1999 ein Verschuldungsgrad von 35% (1998: 17%).

US GAAP Ergebnis

Die Differenzen zwischen Jahresüberschuß und Eigenkapital nach US GAAP und öHGB basieren überwiegend auf unterschiedlichen Vorschriften bezüglich der Bewertung, vor allem bei Anlagevermögen, Personal- und sonstigen Rückstellungen, der unterschiedlichen zeitlichen Berücksichtigung von Kaufverträgen, bei denen der Zeitpunkt des Abschlusses und der wirtschaftlichen Wirksamkeit auseinanderfallen sowie in der unterschiedlichen Handhabung von Bewertungsänderungen.

Der Jahresüberschuß nach US GAAP ist mit 194,22 Mio EUR (ohne Minderheitenanteilen) im Jahre 1999 fast ident mit dem öHGB Ergebnis. In der Zusammensetzung gibt es aber einige wesentliche Unterschiede. Bei den Verfahrensanlagen in R & M kommt es aufgrund unterschiedlicher Methoden bei Nutzungsdauerverlängerungen nach US GAAP im Ausmaß von 33 Mio EUR zu höheren Abschreibungen.

Bei Pensionen, Abfertigungen und Jubiläumsgeldern waren im öHGB-Abschluß Bewertungsänderungseffekte (neue Sterbetafeln, Zinssatzänderungen) sowie Zuführungen zur Rückstellung für Wertsicherungsabgeltungen enthalten, die sich nach US GAAP durch das Korridorverfahren nicht unmittelbar in der Berichtsperiode ergebnismäßig auswirken. Insgesamt kam es aus diesem Titel zu einer Hinzurechnung von 31 Mio EUR. Im Vorjahr führte der Effekt der Reduktion des Abzinsungsfaktors bei den Abfertigungs- und Jubiläumsgeldrückstellungen von 6% auf 3,5% im öHGB-Abschluß zu Aufwendungen in Höhe von 18 Mio EUR, die nach US GAAP hinzugerechnet wurden.

In der Behandlung von derivativen Instrumenten gibt es nach US GAAP im Vergleich zum öHGB detailliertere und teilweise strengere Vorschriften. Aus diesem Titel ergab sich für 1999 eine Ergebniskürzung nach US GAAP in Höhe von 23 Mio EUR.

Bewertungsänderungen werden nach US GAAP von einigen Ausnahmen abgesehen ergebniswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt. Der Bewertungsänderungseffekt ergibt sich aus einer retroaktiven Betrachtungsweise.

Da nach öHGB eine retroaktive Bewertungsänderung nicht zulässig ist, kommt es aus den Bewertungsänderungen des Geschäftsjahres zu Hinzurechnungen in Höhe von 14 Mio EUR (vor Steuern).

Die Anpassungen der latenten Steuern in der Überleitungsrechnung beziehen sich seit der Vollanwendung der latenten Steuern im öHGB-Abschluß ausschließlich auf die latenten Steuereffekte der US GAAP Adaptierungen.

Zum Stichtag 31.12.1999 waren im OMV-Konzern 5.953 Mitarbeiter beschäftigt (1998: 6.360).

Das wirtschaftliche Umfeld

Nach der teilweisen Überwindung der Wirtschaftskrisen in den asiatischen Ländern stieg das Welthandelswachstum um 5%. In den OECD-Ländern betrug das reale Wirtschaftswachstum durchschnittlich 2,8%. In der EU gelang, unterstützt vom Wachstum in den USA und dem niedrigen Euro-Kurs, ein deutlicher Konjunkturaufschwung. Dennoch fiel das Wirtschaftswachstum der EU mit 2% niedriger aus als im Vorjahr. In den osteuropäischen Ländern waren bei einer allgemeinen Wachstumsverlangsamung erhebliche Unterschiede festzustellen: In Polen, Ungarn und Slowenien wuchs das BIP um mehr als 3%, wohingegen in der Slowakei und der Tschechischen Republik das Wachstum aufgrund umfangreicher Stabilitätsmaßnahmen nahezu zum Stillstand kam. Rumänien und Bulgarien litten darüber hinaus unter der Kosovokrise.

Wirtschaftsentwicklung in Österreich leicht über EU-Durchschnitt

In Österreich betrug das reale Wirtschaftswachstum im Berichtszeitraum 2,2%. Die Warenexporte konnten ingesamt um 4,5% gesteigert werden. Die Wiederbelebung der Auslandsnachfrage beruhte nicht nur auf günstigeren internationalen Rahmenbedingungen, auch die verbesserte Wettbewerbsfähigkeit Österreichs aufgrund von Produktivitätssteigerungen und moderaten Lohnerhöhungen trugen dazu bei.

Gedrosselte Weltrohölproduktion führte 1999 zu massiven Preisanstiegen

Ausgelöst durch das Überangebot an Rohöl und den dramatischen Preisverfall 1998 einigten sich die OPEC-Länder auf eine weitere Kürzung der Förderquoten im Ausmaß von 1,7 Mio bbl/d ab April 1999. Die OPEC-Fördermenge wurde insgesamt um 5% gedrosselt, so daß die Weltrohölförderungen von 74,0 Mio bbl/d um 2% unter dem Vorjahr blieb. Gleichzeitig stieg der Verbrauch um 1,3 Mio bbl/d auf 75,5 Mio bbl/d, und so zogen die Rohölpreise im Jahresverlauf stark an: Der Durchschnittspreis des Nordseerohöls Brent lag im Gesamtjahr mit 17,93 USD/bbl um über 40% höher als 1998 mit 12,76 USD/bbl. Die internationalen Produktennotierungen in Rotterdam folgten dieser Entwicklung: Im Jahresdurchschnitt wurden die Hauptprodukte um rund 30% über dem Vorjahresniveau gehandelt. Zusätzlich zeigte auch der Dollarkurs einen Aufwärtstrend. Die US-Währung wurde 1999 durchschnittlich mit 0,94 EUR bewertet und war um 4% teurer als im Vorjahr mit 0,90 EUR.

Auf den österreichischen Energiepreisindex schlug der Anstieg der Rohöl- und Produktenpreise aber nur sehr abgeschwächt durch:
Gegenüber Vorjahr stiegen z. B. die Treibstoffpreise um 1,6% und die Heizölpreise um 3,2%. Die nicht marktkonforme Senkung der Treibstoffpreise ab April sowie Strom- und Gaspreisreduktionen im Zuge bzw. im Vorfeld der Liberalisierung wirkten preisdämpfend.

Relativ stabile Energiemärkte

Der Primärenergieverbrauch Österreichs hat 1999 - ersten Schätzungen zufolge - gegenüber dem Vorjahr kaum zugenommen. Aufgrund der milderen Temperaturen, einer höheren Stromerzeugung aus Wasserkraft und zurückhaltendem Einlagerungsverhalten fiel die Nachfrage nach Brennstoffen für den Raumwärme- und Kraftwerksmarkt unter das Vorjahr.

Am Erdgasmarkt Österreichs war im Jahr 1999 eine Verbrauchszunahme von rund 2% auf zirka 7,7 Mrd m3 zu verzeichnen. Die Struktur des Aufkommens änderte sich zugunsten der Inlandsförderung, die um 13% gesteigert werden konnte. Hingegen nahm das Aufkommen aus Importen um insgesamt 2% ab.

Der zentraleuropäische Markt zeigte eine rückläufige Tendenz. In Österreich sank der Mineralölproduktenabsatz um 3% auf 10,6 Mio t. Der langjährige Trend zur Nachfrageverlagerung von Ottokraftsoffen (-3%) zu Dieselkraftstoff (+7%) setzte sich unvermindert fort. Insgesamt führte diese Entwicklung zu einem Mehrverbrauch an Treibstoffen um +3%. In Bayern sank der Mineralölproduktenbedarf um zirka 4% auf 19,3 Mio t. Dabei war ebenfalls ein Stagnieren des Ottokraftstoffabsatzes und ein Ansteigen es Dieselkraftstoffverbrauchs um 6% zu beobachten. In den für die OMV relevanten osteuropäischen Ländern erreichte das Marktvolumen rund 36 Mio t. Mit Ausnahme Sloweniens und der Slowakei, wo der Verbrauch schrumpfte, konnten in den anderen Ländern durchwegs leichte Absatzsteigerungen erzielt werden.

Schwierige Marktbedingungen für Düngemittel und Melamin, aber starkes Wachstum am Kunststoffhandel

Die Chemische Industrie der Eurozone konnte 1999 ein knapp 4%iges Produktionswachstum erzielen. Zusätzlich zu den Abstzsteigerungen auf den traditionellen Exportmärkten belebten die in Erwartung von Y2K-Problemen getätigten Vorziehkäufe das Geschäft.

Für Pflanzennährstoffe allerdings war 1999 ein sehr schwieriges Jahr. Überkapazitäten in Europa bei Stickstoffeinzeldüngern, die steigende Eigenversorgung ehemals wichtiger Verbraucherländer wie China oder Indien, sowie vermehrte Verfügbarkeit aus der GUS führten bei Harnstoff und Ammoniak zu einem starken Überangebot. Von dem damit einhergehenden Preisverfall wurden auch die Preise für Stickstoffeinzeldünger und in abgeschwächterer Form für Mehrnährstoffdünger geprägt. Nachdem sich die Notierung für Rohstoffe überwiegend fest zeigten, wurden deutliche Margeneinbußen verzeichnet.

Bei Melamin schlugen die Wirtschaftskrisen in Asien und Rußland im ersten Halbjahr noch voll durch. Die anhaltende Exportflaute bei den Holswerkstoffproduzenten und Melamin-Billigimporte aus Fernost führten zu einer drastischen Absatz- und Erlösverschlechterung. Obwohl sich die Nachfragesituation gegen Jahresmitte durch die sich wiederbelebende Konjunktur verbesserte, zeichnete sich bei den Melaminpreisen erst gegen Jahresende eine leichte Stabilisierung ab.

Der Polyolefinmarkt in Westeuropa war 1999 von sehr hohen Wachstumsraten geprägt. Sowohl der Polyethylen- als auch der Polypropylenabsatz stiegen um 7 - 8 %. Auch in Asien verbesserte sich die Nachfragesituation deutlich. In der Folge ließ der Importdruck aus dem Mittleren Osten nach und für europäische Produzenten eröffneten sich neue Exportmöglichkeiten. Crackerstops führten zu einer Verknappung am europäischen Monomermarkt, was auch die Polyolefin-Produktion negativ beeinflußte. Die gedrosselte Produktion führte gekoppelt mit der guten Nachfrage zu stark reduzierten Lagerständen in Europa.

Zusätzlich lösten die erheblich gestiegenen Rohstoffkosten für Naphtha, Ethylen und Propylen eine Anhebung der Polyolefinpreise aus. Die Polyethylenpreise, die im ersten Quartal auf das tiefste Niveau seit 1994 gefallen waren, zogen bis Jahresende um rund 70% an. Auch die Polypropylenpreise zeigten eine ähnliche Entwicklung. Sie stiegen seit dem Tiefstand im ersten Quartal um rund 50% und erreichten Ende 1999 ein Niveau, welches zuletzt 1997 erzielt wurde.

Die Bereiche:

Exploration und Produktion (E & P)

in Millionen EUR 1999 1998 Änderung
EBIT 105,21 -20,25 125,46 Sonderposten 2,94 18,75 -15,81
Clean EBIT 108,15 -1,50 109,65

Die auch im letzten Quartal 1999 fortgesetzte strikte Einhaltung der reduzierten OPEC-Produktionsquote hat gemeinsam mit der erhöhten internationalen Nachfrage nach Rohöl zu einem drastischen Anstieg der Rohölpreise im Vergleichsjahr geführt: Mit USD 17,93 lag der durchschnittliche Preis für die Sorte Brent um 40% über dem Vorjahrespreis von USD 12,76.

Der Bereichsumsatz stieg von EUR 356,76 Mio um 55% auf EUR 554,35 Mio. Dies ist auf den markanten Anstieg der Ölpreise in der zweiten Hälfte des Jahres 1999 und größere Produktionsmengen sowie - wenn auch in einem wesentlich geringeren Ausmaß - auf das gestiegene Gasumsatzvolumen in Österreich zurückzuführen.

Durch diese Entwicklung drehte das Ergebnis und es kam zu einem positiven EBIT von EUR 105,21 Mio im Vergleich zu einem Verlust von EUR 20,25 Mio im Jahre 1998. Planungsannahmen zu Beginn des Jahres, die vom dramatischen Ölpreisverfall im letzten Jahr und in den ersten Quartalen dieses Jahres ausgingen, führten zu anhaltenden Hedging-Aktivitäten. Rund 25% der Produktion wurden zu einem Durchschnittspreis von USD 13,50/bbl verkauft, was sich im EBIT niederschlug. Das EBIT profitierte jedoch von den deutlich gesunkenen Produktionskosten sowie von der Auflösung einer Rückstellung für Sondenrekultivierungen in Österreich von rund EUR 5,22 Mio. Personalumstrukturierungskosten von EUR 8,16 Mio sind berücksichtigt (1998: EUR 12,40 Mio).

Strategiekonform zeigten die Produktionskosten ohne Abschreibungen und Lizenzgebühren (OPEX) eine signifikante Verbesserung, indem sie von USD 6,99/boe um 28% auf USD 5,04/boe fielen. Im Dreijahresdurchschnitt verzeichnete man auch bei den Fundkosten einen beträchtlichen Rückgang von ca. USD 2,5/boe auf USD 1,5/boe und erreichte so das angepeilte Niveau von unter 2,0 US$/boe. Die Explorationsaufwendungen blieben mit EUR 39,69 Mio (1998: EUR 40,97 Mio) praktisch unverändert. Der Prozentsatz der abgeschriebenen Explorationskosten fiel von 80% auf 74%.

Das Gesamtproduktionsvolumen stieg infolge der erhöhten Rohölförderung in Libyen und UK um 18% auf 27,2 Mio boe und erreichte eine Tagesproduktion von ca. 75.000 boe gegenüber den bis Ende 2002 angestrebten 100,000 boe/Tag. Die Rohöl- und NGL-Produktion kletterte um 21% auf 19,2 Mio bbl (1998: 15,8 Mio bbl). Die Erdgasproduktion stieg um 10% auf 47,9 bcf (1998: 43,7 bcf). Die gesamten sicheren Reserven per 31. Dezember 1999 waren um 40 Mio boe auf 351,6 Mio boe gestiegen, wodurch sich ein Reservenerneuerungsverhältnis von 134% ergibt.

Im vierten Quartal 1999 fusionierte das neu erworbene australische E & P-Unternehmen Cultus Petroleum mit OMV Australia, der in Perth angesiedelten OMV-Tochter, und wurde konsolidiert, wodurch sich das Produktionsvolumen im vierten Quartal erhöhte.

Erdgas

in Millionen EUR 1999 1998 Änderung
EBIT 106,10 81,10 25,00 Sonderposten 5,64 18,40 -12,76
Clean EBIT 111,74 99,50 12,24

Beim Bereichsumsatz war ein leichter Rückgang um 4% von EUR 901,65 Mio auf EUR 867,35 Mio zu verzeichnen. Ein leichter Anstieg in der Gasnachfrage von 2% auf etwa 7,74 Mrd m3 in Österreich führte zu größeren Entnahmen aus den Speichern. Darüber hinaus wurde die Nachfrage auch durch die höhere Inlandsproduktion befriedigt. Die Gasimporte und das Umsatzvolumen verzeichneten im Beobachtungszeitraum insgesamt einen leichten Rückgang um 2% bzw. 3%. Die Erdgaspreise erholten sich insbesondere im vierten Quartal als Folge der steigenden Ölpreise.

Das EBIT zeigte einen deutlichen Anstieg von EUR 81,10 Mio um 31% auf EUR 106,10 Mio. Dies ist vor allem auf höhere Beiträge des Tradingbereichs sowie auf erhöhte Transiterlöse zurückzuführen, die den gestiegenen Preisdruck auf die OÖ Ferngasgesellschaft wettmachte, an der die OMV einen 34%igen Anteil hält. Darüber hinaus wurde dieser Anstieg durch die geringeren Personal-Restrukturierungsaufwendungen unterstützt, die von EUR 6,02 Mio im Jahr 1998 auf EUR 4,50 Mio im Beobachtungszeitraum sanken.

Die österreichische Regierung hat einen Gesetzesentwurf zur Umsetzung der EU Richtlinien zum Gaswirtschaftsgesetz eingebracht, die noch strenger als die ursprüngliche EU-Richtlinie sind. Die Details und der zeitliche Rahmen werden allerdings noch diskutiert. Dennoch hat die OMV die erforderliche Entflechtung ihrer Geschäftsaktivitäten bereits vorgenommen. Bei der strategischen Neupositionierung und in einer Reihe anderer Angelegenheiten sind weitere Fortschritte erzielt worden.

Die Gesamtimporte von Erdgas nach Österreich zeigten einen leichten Rückgang von 6,05 Mrd m3 auf 5,94 Mrd m3. Der Hauptanteil kam mit 5,24 Mrd m3 aus Rußland, während die Anteile von Norwegen und Deutschland 0,52 Mrd m3 bzw. 0,18 Mrd m3 betrugen. Die Verkäufe an österreichische Kunden stiegen um 3% auf 6,73 Mrd m3 (1998: 6,56 Mrd m3). Das Transitvolumen schnitt mit 24,82 Mrd m3 gut ab und konnte einen Anstieg um 10% verzeichnen. Die Transitvolumen auf der TAG stiegen um mehr als 2 Mrd m3 auf insgesamt 18,37 bcm. Das auf dem WAG-System in beiden Richtungen beförderte Nettovolumen sank auf 2,14 Mrd m3 (1998: 2,46 Mrd m3), da auch die vom Westen in den Osten gelieferten Mengen zunehmen. Auf der HAG wurden 2,48 Mrd m3 (+3%) befördert, das SOL-Volumen stieg auf 1,61 Mrd m3 (+3%) und auf der PENTA West wurde eine annähernd gleichgebliebene Menge von 0,24 Mrd m3 transportiert. 1999 wurde der zweite Abschnitt des PENTA West-Systems eröffnet, das die WAG mit dem bayerischen Gasnetz verbindet. Auch die Arbeiten an der Verlängerung der TAG gingen gut voran. Der Speicherstand ging im Beobachtungszeitraum auf 1,13 Mrd m3 (1998: 1,38 Mrd m3) zurück, da die Kunden höhere Mengen entnahmen, um die Nachfrage zu decken.

Raffinerien und Marketing (R & M)

in Millionen EUR 1999 1998 Änderung
EBIT 84,04 132,05 -48,01 Sonderposten -44,57 87,85 -132,42
Clean EBIT 39,47 219,90 -180,43

Der Umsatz dieses Bereichs nahm aufgrund gestiegener Produktenpreise um etwa 16% zu und stieg auf EUR 3,86 Mrd (1998: EUR 3,33 Mrd). Die Produktenpreise stiegen jedoch nicht so stark wie die Rohölpreise. Deshalb gab es bei den Rohöleinkaufspreisen einen dramatischen Anstieg um etwa EUR 41 pro Tonne (US$ 5,10/bbl) auf EUR 127 pro Tonne - eine Zunahme um 47% gegenüber 1998. Dies führte zu einem markanten Rückgang der Margen: Die Rotterdam-Margen betrugen nur etwa die Hälfte des Vorjahres, und die Margen in Schwechat gerieten durch erhöhte Importmengen zusätzlich unter Druck. Auch bei Petrochemieprodukten sanken die Margen aufgrund der steigenden Rohölpreise um rund 20%. Im Verlauf des vierten Quartals begann dieser Druck nachzulassen.

Daher schrumpfte das ausgewiesene EBIT um 36% auf EUR 84 Mio (1998: EUR 132 Mio). Dieses Ergebnis erfuhr vor allem durch zwei positive Effekte eine Verbesserung: eine Änderung in der buchmäßigen Behandlung von Kosten von Generalüberholungen von Anlagen und durch die niedrige Bewertung von Rohölen und Halbfertigerzeugnissen, die auf Lager lagen und die gegen Jahresende zurückgefahren wurden ergab sich eine Ergebnisverbesserung im Bereich Raffinerien von insgesamt EUR 97 Mio, die die Personal-Restrukturierungsaufwendungen und Teilwertabschreibungen um EUR 45 Mio überkompensierten. Die aufgrund der gestiegenen Rohölkosten ergeren Margen wirken sich auch auf das Ergebnis der Petrochemie aus, das sich insgesamt auf EUR 82 Mio (1998: EUR 99 Mio) belief.

Die OMV verarbeitete rund 0,97 Mio t österreichisches Eigenöl und 9,19 Mio t importiertes Rohöl (1998: 9,87), das vorwiegend aus Libyen, dem Irak, Rußland und Algerien kam. Die Auslastungsrate war aufgrund der für Herbst geplanten Überholungsarbeiten in der Raffinerie Schwechat mit 90% geringer als im Vorjahr (1998: 93%). Daher lag die Auslastung in Schwechat bei 87% (1998: 93%), und in Burghausen gelang es, den hohen Auslastungsgrad des Vorjahres von 99% zu halten. Die Lohnverarbeitungsmengen in Schwechat blieben mit 1,93 Mio t annähernd gleich.

Gleichermaßen zeigte das Absatzvolumen einen Rückgang um 4% auf 11,44 Mio t (1997: 11,94 Mio t). Schwechat verkaufte 8,44 Mio t, einschließlich Exporte, Petrochemieprodukte und Lohnverarbeitung, und verzeichnete einen Jahresrückgang von 4% (1998: 8,81 Mio t). Der Umsatz von Burghausen war um 4% niedriger und lag bei 3,0 Mio t (1998: 3,13 Mio t). Die Exporte von Schwechat nahmen weiterhin zu und stiegen um rund 5% auf 1,34 Mio t (1998: 1,28 Mio t).

Im Marketinggeschäft stieg der Absatz der konsolidierten Unternehmen auf 7,18 Mio t (1998: 6,78 Mio t). Dies ist vornehmlich auf den Anstieg des internationalen Volumens und der heimischen Großhandelsvolumina zurückzuführen. Sowohl in Österreich als auch im Ausland stieg der Absatz um etwa 6% auf 3,28 Mio t (1998: 3,08 Mio t) bzw. 3,90 Mio t (1998: 3,70 Mio t).

1999 wurde das Tankstellennetz des Konzerns um 47 auf insgesamt 1.080 Tankstellen erweitert (1998: 1.033). Der Anteil von Tankstellen unter der Marke OMV konnte auf 91% gesteigert werden, da die früheren BP-Tankstellen in Bayern auf die Marke OMV umgestellt wurden. In Österreich umfaßte das Netz nach dem Bau von 5 neuen Tankstellen, dem Umbau von 17 und der Schließung von 13 Tankstellen mit Ende 1999 insgesamt 558 Tankstellen (1998: 566). Das internationale Tankstellennetz konnte durch Neubauten und den Kauf bestehender Tankstellen um 55 Tankstellen erweitert werden und wuchs auf nunmehr 522. Mit 1. Januar 1999 wurde der Kauf eines ungarischen Tankstellennetzes getätigt. Mit Ende 1999 umfaßte das Netz der OMV insgesamt 978 Tankstellen unter der Marke OMV (1998: 835), von denen sich 466 in Österreich und 512 im Ausland befinden.

Der Verbrauch an Mineralölprodukten ist in den Ländern, in denen die OMV aktiv ist, leicht zurückgegangen. Die Tankstellenmärkte in Österreich und Ungarn zeigten jedoch einen Zuwachs um 1% bzw. 5%. In Slowenien ging der Verbrauch aufgrund des geringeren Preisvorteils für Autofahrer aus Österreich und Italien zurück, während die Slowakei einen Konjunkturrückgang zu verzeichnen hatte. In Deutschland blieb der Verbrauch stabil.

Nach vorläufigen Zahlen stieg der von dem OMV-Konzern gehaltene durchschnittliche Tankstellen-Marktanteil auf 14% (1998: 13%). In Österreich hat sich die Lage nach dem rigorosen Umstrukturierungsprogramm der letzten Jahre beruhigt, und der Marktanteil konnte sich bei etwa 20% stabilisieren. Der internationale Marktanteil der OMV stieg auf 11% (1998: 10%).

Chemie und Kunststoffe (C & K)

in Millionen EUR 1999 1998 Änderung
EBIT 23,59 56,63 -33,04 Sonderposten -3,46 3,82 -7,28
Clean EBIT 20,13 60,45 -40,32

Der Umsatz im Bereich C & K sank trotz einer signifikanten Zunahme des Melamin- und Düngemittelumsatzvolumens um 10% von EUR 408,87 Mio auf EUR 367,45 Mio. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf den markanten Verfall der Melamin- und Düngemittelpreise zurückzuführen. Der Strategie entsprechend wurden die im Chemiepark Linz angebotenen Dienste weiter reduziert und zum Teil ausgelagert, was für den Rückgang des Bereichsumsatzes mitverantwortlich war.

Das EBIT wurde im Berichtszeitraum von EUR 56,63 Mio auf EUR 23,59 Mio halbiert. Die Preise für Melamin und Mehrnährstoffdünger fielen auf den niedrigsten Stand seit 1994, während die Stickstoffpreise sogar noch tiefer absackten und einen historischen Tiefststand erreichten. Gemeinsam mit den höheren Rohstoffkosten für Gas ergaben sich dadurch negative Auswirkungen auf die Margen. Allerdings erholte sich die Nachfrage nach Melamin im Verlauf des zweiten Halbjahres im Zuge der positiveren Wirtschaftswachstumsraten und führte zu einem höheren Absatzvolumen für das Jahr 1999.

Der Beitrag der Geotextilien nahm aufgrund des erhöhten Drucks auf die Margen und der Inbetriebnahme einer neuen Produktionsanlage in Malaysia geringfügig ab, obwohl sich das Umsatzvolumen positiv entwickelte.

Ausblick für 2000

1999 war vor allem durch einen starken und kontinuierlichen Anstieg der Ölpreise, dem Verfall der Raffinerie-Bulk-Margen, der angespannten Margensituation im österreichischen Tankstellengeschäft und dem Preisverfall in der Chemie gekennzeichnet. Die 1999 für den gesamten Konzern eingeführten Programme zur Produktivitäts- und Kostenstrukturverbesserung werden sich auch im Jahr 2000 auf die Erträge auswirken. Dennoch werden im Lauf des Jahres weitere Kostensenkungsmaßnahmen folgen, um die Ergebnisse weiter zu verbessern und den Unternehmenszielen, wie etwa einer adequaten Kapitalverzinsung (return on average capital employed - ROACE), näher zu kommen.

Das Ergebnis des Bereichs E & P wird von der weiteren Entwicklung des Ölpreises abhängen. Falls die Erwartungen in bezug auf steigende Fördermengen und höhere Preise im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 1999 erfüllt werden, sollte das Ergebnis im Jahr 2000 höher liegen.

Im Bereich R & M wird mit einer mäßigen Erholung der Raffinerie-Bulk-Margen gerechnet, obwohl diese zu Beginn des Jahres noch immer sehr schwach waren. Dies sollte trotz des Ergebnisverlustes infolge der geplanten Anlagenstops in der Petrochemie wegen Überholungsarbeiten zu einer leichten Verbesserung des Raffinerieergebnisses führen. Durch den Wegfall von Einmalbelastungen im Marketing, sollte der Beitrag der internationalen Gesellschaften zum Gesamtergebnis wieder deutlich zunehmen.

Die erwartete Verbesserung des E & P-Ergebnisses sollte die anhaltende schwache Performance von R & M und einen eventuellen leichten Rückgang bei den EBITs der Bereiche C & K und Erdgas -aufgrund der Liberalisierung des Marktes, deren Auswirkungen momentan nur sehr schwer abschätzbar sind - mehr als kompensieren können.

Es ist zu erwarten, daß der Ertrag aus der Borealis-Investition infolge des Fehlens von einmaligen Erträgen und einer leichten Marktschwäche abnehmen wird. Dies wird sich gemeinsam mitgestiegenen Finanzverbindlichkeiten auf das Finanzergebnis der OMV auswirken.

Für das Jahr 2000 sind Investitionsausgaben von etwa EUR 580 Mio geplant, deren Finanzierung aus dem internen Cashflow möglich sein sollte. Etwa drei Viertel dieser Investitionsausgaben werden in Wachstums- und Restrukturierungsprojekte fließen, die kurz- und mittelfristige Ergebnisverbesserungen erzielen sollen. Der Schwerpunkt der Investitionsausgaben wird in den Bereichen E & P und R & M liegen. Das Investitionsprogramm für E & P umfaßt Entwicklungsprojekte in Österreich sowie im Ausland, insbesondere in Australien. Im Bereich R & M werden sich die Investitionen auf die Fertigstellung des Restrukturierungsprojekts in der Raffinerie Schwechat, sowie auf die Verbesserung der Qualität von Automobilkraftstoffen, um die Anforderungen der EU-Kraftstoffrichtlinie II zu erfüllen - und auf den Ausbau des internationalen Tankstellennetzes - vor allem in Bulgarien und Rumänien - konzentrieren.

Die Investitionsausgaben im Bereich Erdgas werden sich hauptsächlich auf den Ausbau der TAG-Pipeline, den Start des Erweiterungsprojekts für die WAG und die Fertigstellung der Penta West-Gasleitung konzentrieren. Neben vertriebsorientierten Akquisitionen zielt die Investitionsplanung der Chemie vornehmlich auf die Fertigstellung des Projekts zur Steigerung der Melaminkapazität und zur Modernisierung der Anlage in Linz ab.

Diese aus der Strategie nachvollziehbaren Investitionen nehmen eine zentrale Stellung für die Erreichung der Konzernziele ein, die darauf abzielen eine vergleichbare Profitabilität, Kapitalstruktur und Kapitalbedienungskraft zu erreichen. Unterstützt durch die geplanten Ziele zur Ertragsverbesserung - auch im Lichte der skizzierten Marktrisken - liegt das mittelfristige Ziel für den ROACE bei 13% für den OMV Konzern.

(Forts.)

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