"Die Rolle des Unternehmers im 21. Jahrhundert"

Wirtschaftspolitische Blätter 1/2000 soeben erschienen

Wien(PWK) "Privates Unternehmertum spielt an der Jahrtausendwende eine grössere, anerkanntere Rolle als im 20. Jahrhundert, in dem es häufig durch die Utopie einer sozialistischen Wirtschaft in Frage gestellt war. Gleichzeitig sieht sich aber der traditionelle Begriff des Selbständigen großen Herausforderungen gegenüber. Technologien bringen neue Formen der Zusammenarbeit von Unternehmen in Netzwerken mit neuen Freiräumen, aber auch neuen Abhängigkeiten", so beginnt Werner Teufelsbauer, Leiter der Wirtschaftspolitischen Abteilung der WKÖ, die Diskussion um "Die Rolle des Unternehmertums im 21. Jahrhundert" im soeben erschienenen Heft 1/2000 der Wirtschaftpolitischen Blätter.

In den einzelnen Beiträgen dieser Diskussion wird sowohl von Wirtschaftswissenschaftern aus dem In- und Ausland gezeigt, wie sich die Definition des Unternehmerbegriffes im Laufe der letzten 200 Jahre geändert hat, als auch von Experten aus dem Bereich der Soziologie und der Meinungsbefragung dargelegt, dass bei all dem Wandel das Ansehen des Unternehmers nach wie vor groß ist.

Eine Diskussion über das Unternehmertum unserer Zeit bedarf aber auch der Meinung der Betroffenen, also der Unternehmer. Daher wurde eine Reihe von Unternehmern im Zuge einer kleinen, nicht repräsentativen Umfrage gebeten, ihr Selbstverständnis zum Ausdruck zu bringen. Obwohl auch hier die Meinungen keineswegs einheitlich sind, hat man doch den Eindruck, dass die Unternehmer selbst viel genauer wissen, was ein Unternehmer ist und was nicht. Die meisten der Befragten meinen, Unternehmer seien dadurch gekennzeichnet, dass sie wesentliche Verantwortung und Risiko tragen, was auch einerseits einen nicht unbedeutenden Kapitaleinsatz und andererseits eine unmittelbare Einflussnahme auf die Geschäftstätigkeit voraussetzt. Deutlich grenzen sich viele der Befragten sowohl von bloßen Shareholdern als auch von reinen Managern, aber auch von manchen Formen der Neuen Selbständigen ab.

Ein Beitrag über die sich im Zeitablauf verändernde Front zwischen Anhängern und Gegnern der Marktwirtschaft und eine umfassende Analyse dreier führender amerikanischer Ökonomen über die Unterschiede der Globalisierung des Welthandels jetzt und zum Zeitpunkt der vorigen Jahrhundertwende sind weitere Themen.

Die Wirtschaftspolitischen Blätter können beim BUSINESS BUCHMARKT, Nikolsdorfer Gasse 7-11, A-1050 Wien (++43(0)1/54664-272) bezogen werden. Kurzinformationen über den Inhalt der einzelnen Beiträge in den Heften 6/1999 und 1/2000 finden sich unter
http://www.wk.or.at/bw/wirtsch.htm. (pt)

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