AK Wahl NÖ: 7 wahlwerbende Gruppen kämpfen um 110 Mandate

AKNÖ Präsident Staudinger will fairen Wahlkampf ohne Schaden für die Institution AK

Wien (OTS) - Insgesamt haben sieben wahlwerbende Gruppen die Einreichfrist für die AK Wahl 2000 in Niederösterreich eingehalten. Sie sind nach der heutigen Prüfung durch die NÖ Hauptwahlkommission nun für die Wahl zugelassen. Die AK Wahl findet in Niederösterreich vom 2. bis 19 Mai 2000 statt.

Nach der heutigen Sitzung der NÖ Hauptwahlkommission werden folgende Gruppen bei der AK Wahl 2000 kandidieren:
Sozialdemokratische GewerkschafterInnen - AK Präsident Josef Staudinger (FSG)
NÖ Arbeiter- und Angestelltenbund - Fraktion Christlicher Gewerkschafter-Dirnberger (NÖ AAB-Dirnberger)
Freiheitliche Arbeitnehmer/FPÖ (FA-NÖ)
Alternative und Grüne GewerkschafterInnen/Unabhängige GewerkschafterInnen (AUGE/UG)
Gewerkschaftlicher Linksblock (GLB)
Bündnis Mosaik Niederösterreich (BMNÖ)
Multikulturelle Aktion der Zukunft (M.A.Z.).

Nicht mehr kandidieren wird die Liste Demokratie für Alle, die 1994 ein Mandat erzielen konnte. Die Hauptwahlkommission wird in den nächsten Tagen die Kandidatenlisten aller wahlwerbenden Gruppen prüfen, diese Listen werden dann ebenfalls kundgemacht.

Bei der AK Wahl 2000 werden rund 50% der Beschäftigten direkt an ihrem Arbeitsplatz wählen können. Rund 1.400 Betriebssprengel in über 6.000 Betrieben und deren Filialen machen einen unkomplizierten und einfachen Zugang zur Wahl möglich. Auch für jene ArbeitnehmerInnen, die nicht an ihrem Arbeitsplatz wählen können, gibt es einfache Möglichkeiten, sich an der Wahl zu beteiligen. Sie können in einer der 24 AKNÖ-Bezirks- und Servicestellen oder per Briefwahl wählen.

Derzeit sind rund 365.000 niederösterreichische ArbeitnehmerInnen in der Wählerliste erfasst. Lehrlinge, KrankenpflegeschülerInnen, Geringfügig Beschäftigte, KarenzurlauberInnen, Präsenz- oder Zivildiener und Arbeitslose, die AKNÖ-zugehörig sind, sind ebenfalls wahlberechtigt, müssen sich allerdings veranlagen lassen. Ein Antrag zur Aufnahme in die Wählerliste wird diesen Personengruppen in den nächsten Tagen per Post zugeschickt. Die Veranlagung ist dann bis 26. März 2000 auf postalischem Weg oder persönlich in allen Bezirksstellen der Arbeiterkammer Niederösterreich möglich. Von 27. März 2000 bis 1. April liegt die Wählerliste öffentlich zur Einsichtnahme auf, eventuelle Einsprüche sind in diesen 6 Tagen noch möglich.

Aktuelle Infos im Internet

Aktuelle Infos und alle wichtigen Bestimmungen zur AKNÖ Wahl erhält man auch auf der Homepage der AKNÖ. Unter www.aknoe.at ist ein Extra-Button zur AK Wahl eingerichtet worden.

AKNÖ Präsident Staudinger appelliert an Parteien:

"Ich wünsche mir einen fairen Wahlkampf für die AK-Wahl 2000", stellte AKNÖ-Präsident Josef Staudinger heute, 29. Februar, fest. "Im Vordergrund soll die inhaltliche Diskussion stehen. Ich appelliere daher an alle Spitzenkandidaten und ihre Teams diesen Grundsatz einzuhalten. Es geht darum, wer die besseren Lösungskonzepte für die großen Herausforderungen hat vor denen wir stehen". Für Staudinger geht der Wahlkampf nun in seine entscheidende Phase: "In den nächsten Wochen werden die wahlwerbenden Gruppen auf die Arbeitnehmer in diesem Land zu kommen und sie von ihren Ideen überzeugen. Ich meine, wir alle sollten dabei aber darauf achten, dass die Institution AK in dieser Wahlauseinandersetzung nicht zu Schaden kommt". Gerade jetzt brauchen nach Ansicht Staudingers die NÖ Beschäftigten die kompetente und verläßliche Beratung und Unterstützung durch die AK Expertinnen und AK Experten. Das umfangreiche Dienstleistungsangebot der AKNÖ darf durch die Wahl selbstverständlich nicht beeinträchtigt werden.

Das Ergebnis der letzten AK Wahl

Bei der letzten AK Wahl 1994 erzielte die FSG 56,37 Prozent der Stimmen und erhielt damit 64 Mandate in der Vollversammlung. Der NÖ AAB erhielt 28,96% und 34 Mandate, die FA-NÖ erhielten 10,37% und 11 Mandate, die Liste Demokratie für Alle (DfA) erhielt mit 1,33% der Stimmen ein Mandat. Weiters hatten 1994 noch die GLB, die GE und die Liste Zorro kandidiert, sie alle schafften den Einzug in die AKNÖ Vollversammlung nicht.
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