Lichtenberger fordert Einführung eines LKW-Nachtfahrbots

Entscheidung über Road Pricing muß rasch fallen

Wien (OTS) "Die oberste verkehrspolitische Priorität muß die Einführung eines österreichweiten Nachfahrverbots für LKW sein", fordert heute die Verkehrssprecherin der Grünen, Eva Lichtenberger, denn die enorme Lkw-Transitzunahme müsse gebremst werden. Die Wachstumsraten beim Schwerverkehr haben nämlich alle Befürchtungen noch übertroffen. Postiv bewertet Lichtenberger die Festlegung von Infrastrukturminister Schmid auf die Einführung des Road-Pricing und auch, daß er die Systemfrage überdenken will. Das alte, von Farnleitner favorisierte Modell habe nämlich erhebliche Schwächen aufgewiesen.

"Das Nachdenken über das Road-Pricing muß aber kurz ausfallen, damit es nicht zu fatalen Verzögerungen bei dessen Einführung kommt", so Lichtenberger. Vor allem sollte Schmid das wesentlich einfachere Schweizer Modell in Betracht ziehen. Spätestens in einem Monat sollte die Entscheidung gefallen sein, fordert Lichtenberger, dann müsse mit ersten Umsetzungsschritten begonnen werden. "Schließlich droht der Verlust der Brennermaut mit allen negativen Folgen, nämlich einer massiven Erhöhung des Transitaufkommens und milliardenschwere Einnahmenverluste", begründet Lichtenberger abschließend.

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