Standardsoftware für die Öffentlichen Verwaltungen

LAND NIEDERSACHSEN GEHT MIT BAANPPM IN ECHTBETRIEB - 6.400 Benutzer arbeiten im neuen Haushaltswirtschaftssystem (P 53) - Digitale Signatur gewährleistet höchsten Sicherheitsstandard - Nach nur 21 Monaten termingerechter Systemwechsel

WIEN (OTS) - Unter Führung des niedersächsischen Finanzministeriums hat die Landesverwaltung mit der Baan Standardsoftware Public Performance Management (PPM) den Echtbetrieb fristgerecht aufgenommen. Mit der Baan-Softwarelösung PPM für Öffentliche Verwaltungen arbeiten, allein in den Bereichen des Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesens, mittlerweile 6.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landes Niedersachsen. Zu Beginn des Projektes war man noch von 4.500 Anwendern ausgegangen.

Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer schlankeren Verwaltung: Das Land Niedersachsen erreichte als erste öffentliche Verwaltung in Deutschland das Ziel, auf Basis eines Standard-ERP-Systemes ein neues integriertes Haushaltswirtschaftssystem inclusive Kosten- und Leistungsrechnung zu konzipieren und in den Echtbetrieb zu überführen. In diesem System werden alle Zahlungsvorgänge des Landes abgewickelt und gleichzeitig kostenrechnende Informationen mitgeführt. Dabei spielt die Methode der Verbuchung, kameral oder kaufmännisch, nur noch eine untergeordnete Rolle - es kommt auf die Effizienz und Effektivität der Verwaltung und die Koexistenz der Rechnungssysteme an. Das Land Niedersachsen spart mit dem System rund 340 Stellen in der Landesverwaltung ein.

Niedersachsen ist das erste Land, das diese Technologie flächendeckend einsetzt. "Wir haben bewiesen, dass Politik und Verwaltung Schrittmacher für den technologischen Strukturwandel sein können", erklärte der Niedersächsische Finanzminister Heinrich Aller. Mit einem ambitionierten IT-Pogramm treibe Niedersachsen den Reformprozeß in der Landesverwaltung voran, so Aller weiter. Bei P 53 seien Baan PPM in Verbindung mit der "Weltneuheit digitale Signatur" zentrale elektronische Bausteine. Seit Jahresbeginn erhalte das Haushaltsbewirtschaftungssystem unter den harten Belastungen des Tagesgeschäfts seinen Feinschliff.

Bis Mitte Februar 2000 wurden im kameralen Bereich über das neue System bereits mehr als ca. 2 Millionen Haushaltsbuchungen abgewickelt. Dabei sollen neueste Technologien wie die "digitale Signatur" in Kombination mit den Prozessmodellen innerhalb von PPM effizientere Arbeitsstrukturen bringen. Kassenanordnungen und Zahlungsvorgänge werden auf elektronischem Wege abgewickelt, die entscheidende Voraussetzung für weitere Anwendungsfälle im Rahmen von e-commerce und die Nutzung des Internets. Die Bearbeitung ist an Prozessmodellen orientiert und läuft vorgangsgesteuert ab.

1998 wurden bereits 17 Landesbehörden in Landesbetriebe umgewandelt, die ihren Betrieb von der kameralen auf die kaufmännische Rechnungssystematik umstellen mussten. Seit Anfang 1999 arbeitet man dort mit der Finanzbuchhaltung und teilweise auch mit der Kosten- und Leistungsrechnung von Baan.

"Die Öffentlichen Verwaltungen stellen für Baan ein wichtiges strategisches Marktsegment dar und dieses Projekt ist das bisher größte, das die Baan Deutschland GmbH durchgeführt hat. Die zeit- und budgetkonforme Umsetzung zeigt, dass Baan und seine Partner solche komplexen Projekte in Zusammenarbeit mit Kunden solide und anforderungsgerecht umsetzen können", sagte Ralf Othmer, Vicepresident der Baan Deutschland GmbH. "Das Konzept ist aufgegangen"- so Othmer und Finanzminister Aller-: "Innovatives Lösungskonzept für die Öffentliche Verwaltung definieren; spezielles Know-how von Baan und Land kooperativ zusammenführen; leistungsfähiges und zukunftsweisendes Produkt realisieren."

Das Projekt im Überblick:

+ 2. März 1998: Vertragsunterzeichnung Land Niedersachsen mit der Baan Deutschland GmbH
+ Juni 1998: Abschluß der Verwaltungsprozeßanalyse
+ Dezember 1998: Funktionstests Haushaltsvollzug
+ Februar 1999: Pilotierung und weitere Tests von BaanPPM mit 41 Mitarbeitern in 10 Landesbehörden
+ 12. Juli 1999: Teilabnahme durch das Finanzministerium
+ Bis November 1999: Migration und Rollout in der Landesverwaltung mit zirka 6.400 Anwendern
+ Bis Dezember 1999 Installation einer entsprechenden IT-Infrastruktur
+ 15. Dezember 1999 Echtbetrieb

Kurzprofil Baan Company:

Die 1978 gegründete Baan Company ist ein internationaler Anbieter von standardbasierter Unternehmenssoftware. Baan bietet ein umfassendes Portfolio von integrierten Softwarekomponenten und Leistungen an, die alle Geschäftsbereiche und -abläufe in Unternehmen abdecken. Dazu gehören E-Business, Customer Relationship Management (CRM), Enterprise Resource Planning (ERP), Supply Chain Management (SCM) und Knowledge Management. Die Produkte sind schnell zu implementieren und flexibel anpassbar. Durch die Dynamic Enterprise Modeling (DEM)-Fähigkeiten sind Unternehmen in der Lage, ihre Geschäftsprozesse kontinuierlich zu verbessern und zu optimieren.

Die Baan Company hat ihre Hauptsitze in Barneveld, Niederlande, und Herndon/Virginia, USA. Die Aktien des Unternehmens werden an der NASDAQ (BAANF) und an den Boersen in Amsterdam (BAAN) und Frankfurt (WPKN 895467) gehandelt.

Hintergrundinformation Baan Austria GmbH

In Österreich setzten über 80 Unternehmen und Organisationen auf Baan-Software. Das Kundenspektrum reicht von klein- und mittelständischen Unternehmen bis zu internationalen Großkonzernen. Auf der Klientenseite finden sich klingende Namen wie: Andritz, Elin Wasserwerkstechnik, Fried von Neumann, Fronius, IGM, Liebherr, Mayr-Melnhof Packaging, Österreichische Staatsdruckerei, PaperNet und Richard Hämmerle.

1991 wurde Baan Austria in Linz gegründet. 1995 eröffnete die Zentrale in Wien. Beide Niederlassungen beschäftigen derzeit rund 30 Mitarbeiter. Als Teil der weltweit tätigen Baan Company, kann die Österreich Tochter auf das gesamte Netzwerk und Know-how des Konzerns zurückgreifen.

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