Schülerarbeit über Bio-Rindfleisch-Vermarktung

Zahlreiche Aktivitäten der "Bio-Region NÖ-Süd"

St.Pölten (NLK) - Eine nachhaltige biologische Landwirtschaft kann nur funktionieren, wenn die Produkte in der Region auch verkauft werden. Im Tourismus, in der Gastronomie und der Gemeinschaftsverpflegung wird Bio-Fleisch jedoch nach wie vor kaum eingesetzt, fanden zwei Schülerinnen der 5. Klasse der Höheren Lehranstalt für Tourismus am Semmering, die eine Arbeit über die Vermarktung von Bio-Rindfleisch in der Region NÖ-Süd geschrieben haben, bei ihren Erhebungen in 20 Betrieben in den Bezirken Wiener Neustadt und Neunkirchen heraus. Dabei wäre genügend hochqualitatives Biofleisch in der Region vorhanden. Als Gründe für das mangelnde Angebot in der Außer-Haus-Verpflegung werden der höhere Preis und die oft fehlende Lieferlogistik genannt.

Die Ideen der Schülerinnen, wie mehr Werbung für Bio gemacht werden könnte, ergänzen die Ambitionen des bereits laufenden Projektes "Bio-Region NÖ-Süd". Im Rahmen des Projektes will die Höhere Lehranstalt als Ausbildungsschwerpunkt den Schülerinnen gesunde und biologische Lebensmittel näher bringen. Auch Gastronomiebetriebe und Hobbyköche können vom Bildungszentrum am Semmering im Rahmen des Projektes einiges erwarten: So sind unter anderem Bio-Kochkurse, Verkostungen und Rezeptwettbewerbe geplant. Schon im März wird ein Kurs zur Verarbeitung von Bio-Rindfleisch angeboten.

Das Projekt "Bioregion NÖ-Süd" wird von ERNTE, "die umweltberatung" und dem Regionalmanagement NÖ-Süd betreut. Neben dem Ausbildungsschwerpunkt werden auch Großküchen, die Bio-Lebensmittel einsetzen möchten, bei der Lieferantensuche etc. unterstützt.

Projektauskünfte sind bei der "umweltberatung" unter der Telefonnummer 0676/ 5667996 (Mag. Rosemarie Zehetgruber) zu erhalten.

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