Rieder: Gesundheitsförderung darf nicht vor Spital Halt machen

Enquete "Gesundheitsförderung in Wiener Spitälern und Pflegeheimen"

Wien, (OTS) "Gesundheitsförderung darf nicht vor der Spitalstüre Halt machen", erklärte Wiens Gesundheitsstadtrat Dr. Sepp Rieder am Dienstag im Rahmen der Eröffnung der Enquete "Vernetzung und Zusammenarbeit - Gesundheitsförderung in Wiener Spitälern und Pflegeheimen" im Festsaal des Rathauses. "Das Spital ist vor allem dazu da, Kranke gesund zu machen. Dazu ist neben erstklassigen medizinischen und pflegerischen Leistungen aber auch eine gesundheitsfördernde Atmosphäre für Patienten und Mitarbeiter notwendig", betonte Rieder.

"In Wien wurde 1989 das erste europäische Modellkrankenhaus für Gesundheitsförderung in der Krankenanstalt Rudolfstiftung etabliert", führte Rieder weiter aus, "aufbauend auf den Wiener Erfahrungen wurde 1993 das Europäische Pilotkrankenhausprojekt Gesundheitsfördernder Krankenhäuser gegründet, dem mittlerweile 23 nationale und regionale Netzwerke mit 500 Mitgliedsspitälern angehören."

Die Enquete am Dienstag wurde von der MA-L - Dezernat für Gesundheitsplanung organisiert, die Eröffnung erfolgte durch Stadtrat Rieder und den Generaldirektor des Wiener Krankenanstaltenverbundes, Prof. Dr. Eugen Hauke. Nach drei Impulsreferaten zu den Themen "Ein Neurochirurg in der Gesundheitsförderung", "Grundkonzepte des Gesundheitsfördernden Krankenhauses" und "Netzwerke Gesundheitsfördernder Krankenhäuser - Geschichte und Entwicklung" wurden vier konkrete einschlägige Projekte aus Wiener Gesundheitseinrichtungen vorgestellt.

300 Projekte in Wien - Schaffung einer zentralen Datenbank

Eine systematische Recherche im Jahr 1999 bei allen Wiener Krankenhausträgern ergab die stolze Summe von 300 bestehenden Gesundheitsförderungsprojekte. Die genauere Analyse dieser
Projekte gibt jedoch Anlass zu der Vermutung, dass die Projektbetreiber meist isoliert arbeiten und nur wenig miteinander kooperieren. Deshalb wurde als eines der ersten Projekte des
"Wiener Gesundheitsförderungsprogrammes 2000" (präsentiert am 21.02.2000) die Schaffung eines träger- und hausübergreifenden Informationsnetzwerkes vorgeschlagen. Im Rahmen dieses Netzwerkes wird eine Zugriffsmöglichkeit auf eine Datenbank aller aktuellen Gesundheitsförderungsprojekte in Wiener Spitälern und Pflegeheimen geschaffen werden.

Die Projekte

Auf der Enquete "Vernetzung und Zusammenarbeit -Gesundheitsförderung in Wiener Spitälern und Pflegeheimen" wurden folgende Wiener Gesundheitsförderungsprojekte präsentiert:

o Rudolfinerhaus: Dienstübergabe mit den PatientInnen:

Implementation und Auswirkungen
o AKH Wien: Interdisziplinäres Versorgungsmodell für chronische

Schmerzpatienten
o Psychiatrisches Krankenhaus Baumgartner Höhe: TQM und

Gesundheitsförderung in der Praxis des Drogeninstitutes
o Gesundheitszentrum F.E.M. Süd: Gesundheitsförderung für

MigrantInnen
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