LHStv. Bauer: Kein Rückzug sondern taktischer Schachzug von Jörg Haider

Haider bleibt unabhängig von seiner offiziellen Position in der FPÖ Entscheidungsträger

St. Pölten, (SPI) - "Gestern vollzog Jörg Haider einmal mehr einen taktischen Schachzug. Gleichgültig welche Position Jörg Haider innerhalb der FPÖ offiziell innehat, muss trotzdem einem jeden klar sein, dass Haider nach wie vor der Boss ist, der das "große Sagen" hat. Durch dieses Vorgehen hat Haider seine Person geschickt aus dem Schußfeld der Kritik und dem offenen Konflikt in der eigenen Partei gebracht und kann so wie er es seit Jahren als Oppositionsfürer der FPÖ gewohnt war wieder aus der 2. Reihe sein "Politfeuer" eröffnen. Daher darf man sich nicht täuschen lassen, und man sollte gerade deshalb noch besser auf Entscheidungen und Maßnahmen, die die Handschrift von Jörg Haider tragen, achten", warnt der stellvertretende SPNÖ-Parteivorsitzende und Landeshauptmannstellvertreter Dr. Hannes Bauer vor einer Verharmlosung der Situation.****

"Auf den ersten Blick will uns Haider die klassische Märtyrerrolle vortäuschen. Tatsache jedoch ist, dass Haider durch den Wechsel an der Parteispitze seine treu ergebene Vizekanzlerin Riess-Passer vorschieben möchte und gleichzeitig den öffentlichen Druck von seiner Person ablenken kann. Daher darf dieses Ereignis keinesfalls als Entschärfung der innenpolitischen Lage gewertet werden, sondern viel mehr als eine Weichenstellung von Jörg Haider für Jörg Haider", resümiert der Landesvize Dr. Bauer abschließend.
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