SP-Ludwig: Schwarzblaue Politik gegen Frauen!

Wien ist anders: Neue Beratungsstelle für Frauen

Wien (SPW) "Beratungs- und Hilfseinrichtungen für Frauen dürfen durch die neue Regierung nicht gefährdet werden. Ich erwarte mir klare Aussagen der zuständigen Ministerin, dass Frauenprojekte auch in Hinkunft mit einer gesicherten Finanzierung rechnen können", unterstrich die Vorsitzende des Vereins Wiener Frauenhäuser, LAbg. Martina Ludwig, am Dienstag anlässlich des Tages der offenen Tür der an eine neue Adresse übersiedelten Beratungsstelle des Vereins Wiener Frauenhäuser. Gleichzeitig übte die Landtagsabgeordnete scharfe Kritik an der von der Regierung geplanten gemeinsamen Obsorge nach der Scheidung. "Durch die gemeinsame Obsorge wäre derjenige Elternteil, bei dem die Kinder leben, bei allen Entscheidungen, die für die Kinder getroffen werden, vom Einverständnis des geschiedenen Ehepartners abhängig. In der Praxis würde das bedeuten, dass die Frau auch nach der Scheidung vom Wohlwollen des Mannes abhängig wäre", so Ludwig gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien. ****

Die Tatsache, dass die Beratungsstelle des Vereins Wiener Frauenhäuser aufgrund der großen Nachfrage betroffener Frauen in ein größeres Objekt übersiedeln musste, zeige ganz deutlich, wie wichtig derartige Einrichtungen sind. Wie sehr der neuen Regierung Fraueninteressen am Herzen liegen, habe sie durch die Abschaffung des Frauenministeriums bewiesen. Dass nun viele Frauenprojekte um ihre Zukunft bangen müssten, sei der reaktionären Regierungskoalition zu verdanken, so Ludwig abschließend.

Hinweis: Die Beratungsstelle des Vereins Wiener Frauenhäuser befindet sich nun an folgender Adresse: 1010 Wien, Fleischmarkt 14/4/10, Tel.: (01) 512 38 39

(Schluss) gd

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: (01) 53 427-224

SPÖ Wien

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DSW/DSW