Laimer, JG NÖ: Einfach ehrlich, einfach blau, der FPÖ Privilegienabbau!

Jener Beschluss der Freiheitlichen, das Nettoeinkommen über S 60.000.- für soziale Zwecke zu spenden, ist also nunmehr obsolet. Dieses Übereinkommen basierte freilich auf jenem Zeitraum, als die FPÖ noch Oppositionspartei war und sich als Robin Hood der "kleinen Leute" verstand. Für Abgeordnete im Nationalrat und im Landtag ist dieser Beschluss natürlich leicht zu fassen, ist Laimer überzeugt, da diese Mandatare niemals S 60.000.- netto erlangen! Den WählerInnen wurde jedoch vorgegaukelt, dass freiheitliche Abgeordnete etwas spenden, das gar nicht verdient wurde, so Laimer weiter.

Das Blatt hat sich gewendet! Eine Sozialministerin, die gleichzeitig Schlossherrin ist, kann selbstverständlich nicht mit lächerlichen S 60.000.- das Auslangen finden, zumal ein Gutsverwalter bezahlt werden muss. Sicherlich ein wesentliches Faktum für die Haider-Partei Frau Sickl als Sozialministerin zu installieren, sozusagen als "Gewissen der blauen Arbeiter Partei", zweifelt Laimer an deren Glaubwürdigkeit. Ein junger Finanzminister der beim Magna-Stronach Konzern angeblich das zigfache gegenüber einem spärlichen Minister-Salär verdiente und ein Justizminister, der lieber Jaguar als BMW fährt, zumal er mehr als 30% üblichen Rabatt für sein neues Auto bekäme.

Ein wenig glaubhafter Beginn, einer hoffentlich nicht allzu lang andauernden Ära für unsere Republik, mein Laimer abschließend. (schluss)

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