Pietsch: Dramatische Personalsituation bei Gendarmerie im Süden Niederösterreichs

Innenminister Strasser ist zum Handeln aufgefordert

St. Pölten (SPI) - "Die Personalsituation bei der Gendarmerie im südlichen Niederösterreich ist zur Zeit besonders dramatisch. Mehr als 100 Beamte fehlen in den Bezirken im Industrieviertel - so klagen die verantwortlichen Bezirkskommandanten. Hat man seitens der ÖVP noch vor einigen Monaten gefordert, dass zusätzliche Beamte zum Einsatz kommen - was übrigens auch Strassers Vorgänger NR Mag. Karl Schlögl unterstützt hat -, so entläßt man nun offensichtlich den neuen Innenminister Dr. Strasser aus der Verantwortung. Dieses doppelbödige Spiel auf dem Rücken der Sicherheit der Bevölkerung kann nicht hingenommen werden. Mit dem ewigen populistischen Stehsatz, dass zusätzliches Personal angesichts der Budgetlage nicht möglich wäre, gefährdet man die Sicherheitsinteressen der Menschen", so der SP-Sicherheitssprecher LAbg. Karl Pietsch zur aktuellen Situation.****

"Denn wie bereits Finanzminister Grasser bewiesen hat, dass er Schwierigkeiten im Umgang mit Zahlen hat und dies mit verbalen Rundumschlägen zu verschleiern sucht, versteckt sich auch Innenminister Strasser vor der Realität. Anstatt viele Milliarden für ein paar Abfangjäger sollte man lieber einen Bruchteil dieser Summe in neue Dienstposten investieren. Das schafft nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch eine Verbesserung des subjektiven Sicherheitsbewußtseins der Öffentlichkeit. Lieber ein paar Beamte mehr auf der Straße als ein paar Flieger am Himmel", bezieht LAbg. Pietsch abschließend Stellung.
(Schluss) sk/fa

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