Wiener Privattheater: Gehaltserhöhungen hängen in der Luft! Bund zahlt Budgetanteil nicht und kürzt Ermessensausgaben

Wien (ÖGB/KMSfB). Die heutige Verhandlungsrunde zwischen Wiener Bühnenverein und der Gewerkschaft Kunst, Medien, Sport, freie Berufe (KMSfB) ist an einem Gehaltserhöhungsvorschlag der Dienstgeber von nur 0,75 Prozent gescheitert.++++

Das hätte eklatante Reallohnverluste für die ArbeitnehmerInnen gebracht, deshalb wurden die Verhandlungen bis Mitte März unterbrochen. Dadurch sind die Wiener Privattheater die einzige Theatergruppe in Österreich ohne fixen Abschluss, so die KMSfB in einer Aussendung.

Die KMSfB kritisiert, dass der Wiener Bühnenverein noch keine Finanzierungszusagen des Bundes erhalten hat. Mehr noch: Die vor kurzem von der Regierung angekündigte 15-prozentige Kürzung der Ermessensausgaben bedeutet für die Theater Subventionskürzungen in zweistelliger Millionenhöhe und beschert den Beschäftigten eine ungewisse Zukunft.

Trotz eines "Staatsvertrages" vom November 1986 zwischen Bund und Stadt Wien, in dem sich die Vertragspartner zu einem fixen Subventionsbetrag plus Valorisierung verpflichtet haben, hat bisher nur die Stadt Wien bezahlt. (ew)

ÖGB, 28. Februar 2000 Nr. 105

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