VP-Pfeiffer: Freiheitlicher Anschlag auf den Wirtschaftsstandort Wien

Inkompetenz in Wirtschaftsfragen ist nun offensichtlich

Wien (ÖVP-Klub) Auf die Präsentation der freiheitlichen Vorschläge für ein Künstlerquartier in den Stadtbahnbögen im 19. Bezirk reagiert heute VP-Planungssprecher GR Gerhard PFEIFFER scharf: "Mit ihren heutigen Aussagen haben die Freiheitlichen nun endgültig ihre Ahnungslosigkeit in Sachen Wirtschaftspolitik unter Beweis gestellt."***

So finden die zahlreichen Betriebe, die derzeit ihren Standort unter den Bögen der ehemaligen Stadtbahn haben, in den freiheitlichen Überlegungen überhaupt keine Erwähnung. Vom Baustoff-Großbetrieb bis hin zu kleineren Gewerbebetrieben haben alle in den vergangenen Jahrzehnten große Investitionen getätigt, um ihren Standort zu sichern. "Ich frage mich, ob die FPÖ allen Ernstes die dort ansässigen 13 Betriebe einfach zwangsabsiedeln will", so PFEIFFER. "Dieses offensichtliche Zwangsmaßnahme entspricht durchaus der Theorie, daß rechtspopulistische Parteien sich gerne und oft linken Wirtschaftsphilosophien verschreiben."

Die rechtliche Situation um die Otto-Wagner-Stadtbahnbögen ist derzeit noch nicht geklärt. Einerseits wären die Wiener Linien verpflichtet die Bögen abreißen zu lassen, auf der anderen Seite haben die Wiener Linien den ÖBB eine pauschale Abschlagssumme für diese Verpflichtung angeboten. Darüber hinaus, so PFEIFFER, ist noch nicht geklärt ob die Stadtbahn-Bögen weiterhin unter Denkmalschutz zu belassen sind.

Die bevorstehende Wirtschaftskammerwahl und die Feststellung, daß die Freiheitlichen all die offenen Fragen nicht einmal erwähnen, zeigt die Armseligkeit freiheitlicher Vorschläge im Bereich der Stadtplanung. "Ich bin sicher, daß diese Ignoranz die Wiener Wirtschaft und die ansässigen Betriebe sehr interessieren wird", meinte PFEIFFER. "Der heutige wirtschaftliche Bauchfleck der Freiheitlichen beweist natürlich auch, daß die von der F im Gemeinderat oft vorgespielte Sorge um die Wiener Wirtschaft und Nahversorgung nicht ernst zu nehmen ist. Wenn es nach den Freiheitlichen ginge, dann wäre Wien in wenigen Jahren stadtplanerisch und wirtschaftlich nur noch ein riesiges Museum."

Die Wiener VP und der Döblinger Wirtschaftsbund, dessen Obmann Gerhard PFEIFFER ist, haben bereits zu einer Informationsveranstaltung für die Döblinger Wirtschaftstreibenden eingeladen, um die Betroffenen vor den freiheitlichen Hirngespinsten zu warnen.***

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