Österreichs LehrerInnen mundtot und gefügig machen

"Ein Sittenbild dieser Regierung zeigt Bundesministerin Gehrer in einem Interview in den Oberösterreichischen Nachrichten am 25. Februar 2000. Ein Sittenbild der Vernaderung und Bespitzelung, mit dem Ziel, die LehrerInnen Österreichs mundtot und gefügig zu machen", hält Herbert Modritzky, Vorsitzender der FSG-Bundessektion Pflichtschullehrer, fest.++++

Gehrer spricht in dem Interview davon, dass Eltern, wenn sie das "Gefühl" (nicht Fakten, Beweise) haben, das LehrerInnen parteipolitisch agieren, die Schulaufsicht, Landesschulräte, Stadtschulrat "alarmieren" sollen.

"Diskussionen mit SchülerInnen über das Ansehen Österreichs im Ausland, Inhalte des Regierungsprogrammes, Aussagen des Landeshauptmannes von Kärnten über die EU etc. folgen dem Unterrichtsprinzip der Politischen Bildung und haben nichts mit politischer "Agitation" zu tun," so der Vorsitzende der FSG-Bundessektion Pflichtschullehrer.

Vorrangiges Ziel der Gehrerschen Politik ist es, die Tausenden VertragslehrerInnen, die nicht den Schutz der Pragmatisierung haben, unter Existenzdruck zu setzen und politisch auszuschalten.
Dazu passt haarscharf, dass die Ministerin im selben Interview die Pragmatisierung als "nicht mein Anliegen" bezeichnete.

FSG, 28. Februar 2000 Nr. 36

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