Petrovic zum Selbstmord von Franz Fuchs

Täter und Opfer einer verhängnisvollen politischen Strömung

Wien (OTS) - "Mit Franz Fuchs ist ein Täter und Opfer einer verhängnisvollen politischen Strömung, die aus Sündenbockspielen ihr Kapital ziehen möchte, aus dem Leben geschieden", kommentiert die stv. Klubobfrau der Grünen und Empfängerin einer Briefbombe, Madeleine Petrovic, den gestrigen Selbstmord von Franz Fuchs. Ein verpfuschtes Leben sei damit zu Ende gegangen, und es sei tragisch, daß Fuchs aus seinen Anlagen nichts Positives gemacht, sondern sie zuletzt ausschließlich der Destruktion gewidmet hat.

Die Taten des Franz Fuchs haben die Opfer in ihrer Haltung bestärkt. Niemand ist aufgrund seines Terrors auch nur einen Millimeter von seiner Haltung abgewichen. "Die Sündenbockspiele des Franz Fuchs sind nicht aufgegangen. Die Opfer haben keine Rachegefühle gezeigt. Die Lehre, die daraus zu ziehen ist, heißt, daß die Ausgrenzung von Menschen ins Verderben führt. Verstärkt werden muß eine Politik der Integration und des Miteinander", so Petrovic abschließend.

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