Freiheitliche Jugend gegen politische Agitation an Österreichs Schulen

Freiheitlicher Bundesjugendtag 2000 in Salzburg: NAbg. Rüdiger Schender mit 98 Prozent neuer Bundesobmann - Forderung nach bundeseinheitlichem Jugendschutz und Verbesserung des Unterrichts

(Salzburg, 27-02-2000) Der Ring Freiheitlicher Jugend kann in seiner politischen Arbeit auf einen noch nie dagewesenen Erfolg verweisen. Das betonte anläßlich des 20. ordentlichen Bundesjugendtages des Ringes Freiheitlicher Jugend (RFJ), Samstagnachmittag in Salzburg, der nach drei Jahren altersbedingt zurückgetretene Bundesobmann Josef Eltantawi.****

Der RFJ stelle mit dem Oberösterreicher Mag. Rüdiger Schender derzeit nicht nur den jüngsten Nationalratsabgeordneten Österreichs. Auch im Regierungsprogramm seien wichtige Forderungen des RFJ, wie die Harmonisierung des Jugendschutzes und die Vereinheitlichung der Bundesjugendförderung verankert worden. Der RFJ habe damit einen wesentlichen Beitrag zur jugendpolitischen Entwicklung in der Bundes-FPÖ geleistet. Im Hinblick auf das aktuelle politische Klima sprach sich Eltantawi gegen jegliche politische Agitation an Österreichs Schulen aus. Es könne nicht angehen, daß sich sozialistische Lehrer und Direktoren als Wahlhelfer betätigen.

Beim Bundestag kam es zu einem "notwendigen Generationswechsel an der Bundesspitze", wie der scheidende Bundesobmann Josef Eltantawi betonte. "Wir wollen es nicht so handhaben wie die sozialistische Jugend, bei der 30 und 35jährige das Sagen haben." Mit 98 Prozent wurde NAbg. Mag. Rüdiger Schender von den mehr als 120 Delegierten aus ganz Österreich in geheimer Abstimmung zum neuen Bundesobmann der freiheitlichen Jugend gewählt.

Der neue Bundesobmann betonte, daß die freiheitliche Jugend zurzeit massiver Kritik der linkslinken Szene ausgesetzt sei, die ihren Machtverlust mit ungerechtfertigten Angriffen kaschieren wolle. Als Jugendorganisation werde der RFJ die Erneuerungspolitik von Jörg Haider voll mittragen. "Dies ist notwendig, da 30 Jahre sozialistische Herrschaft tiefe Wunden in Österreich hinterlassen haben, Beispiel die hohe Jugendarbeitslosigkeit." Klima habe jedem Lehrling eine Lehrstelle versprochen. Die traurige Wahrheit sehe allerdings anders aus. Tausende Jugendliche seien ohne Job, die Lehrlingsoffensive der SPÖ-Bundesregierung sei gescheitert.

"Es ist daher höchste Zeit, daß freiheitliche Politik für die Jugend Österreichs gemacht wird. 38% Jungwähleranteil der FPÖ sind ein klarer Auftrag. Die Freiheitliche Jugend ist sich ihrer großen Verantwortung voll bewußt," schloß Rüdiger Schender.

Folgende Anträge wurden mit Mehrheit beschlossen:

( Bundeseinheitlicher Jugendschutz
( Aufklärung beim Jugendschutz
( Verbesserung des Unterrichts für Schüler
( Verbesserung des Unterrichts durch die Lehrkräfte
( Qualitative Verbesserung des Umfeldes in Bildungsstätten
( Förderung von Jungfamilien
( Berücksichtigung des demographischen Wandels
( Reform der Lehrlingsausbildung
( Liberalisierung der österreichischen Medienlandschaft
( Auflösung des Bundesjugendringes
( Direktwahl des Bundeskanzlers sowie der Landeshauptleute
( Stärkung des föderativen Elementes durch Aufwertung des Bundesrates

Der neue Bundesvorstand des Ringes Freiheitlicher Jugend (RFJ):
Bundesobmann:
NAbg. Mag. Rüdiger Schender, geb. 1974,Jurist, derzeit jüngster Nationalratsabgeordneter.

Bundesobmann-Stellvertreter:
Bernhard Egger (RFJ-Niederösterreich), Johann Gudenus (RFJ-Landesobmann Wien), Robert Kutrowatz (RFJ-Landesobmann Burgenland) , Roland Payrleithner (RFJ-Bezirksobmann Wels), Volker Reifenberger (RFJ-Landesobmann Salzburg).

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