Auer: FPVP lässt die Maske fallen - Massiver Sozialabbau bereits auf Schiene

Abschaffung von Weihnachts- und Urlaubsgeld, Lohnkürzungen auf Betriebsebene

St. Pölten (SPI) - "Nicht genug damit, dass die neue Bundesregierung in bestehende Mietverträge eingreifen und diese erhöhen will, will man nun unter dem Deckmantel der Betriebspartnerschaft Kollektivverträge auf Betriebsebene verlagern. Was so viel heißt, dass die Abschaffung des 13. und 14. Monatsgehaltes, also des Urlaubs- und Weihnachtsgeldes, nur mehr eine Frage der Zeit ist. Die sogenannte Partei des kleinen Mannes zeigt nun recht deutlich, wieviel sie von den arbeitenden Menschen hält und wie sie über viele sozial- und arbeitsrechtliche Weiterentwicklungen der letzten Jahrzehnte einfach "drüberfahren" will", zeigt sich die SPNÖ-Sozialsprecherin LAbg. Helene Auer besorgt um schwererkämpfte Sozialerrungenschaften.****

So planen FPÖ und ÖVP, die Kollektivverträge auf Betriebsebene zu verlagern. Die Rechtssicherheit der ArbeitnehmerInnen würde sich dadurch massiv verschlechtern. Konkret würde dies bedeuten, dass Unternehmer nun die Möglichkeit hätten, Arbeitnehmer vor die Wahl der Kündigung oder eines abgesenkten "Betriebskollektivvertrages" zu stellen. Unter dem Kollektivvertrag versteht man in erster Linie den Mindestlohn, den Ist-Lohn und die Rechtsgrundlage für den 13. und 14. Monatsgehalt. Wird die Möglichkeit der Bestimmung über diese Punkte in den Betrieb übertragen, besteht die Gefahr, dass wirtschaftliche Probleme über Lohnverzicht des Arbeitnehmers gelöst werden.

"Die Vorhaben der neuen Bundesregierung drohen uns schlagartig um 100 Jahre zurückzuwerfen. Die Sozialdemokraten werden alles in unserer Macht stehende unternehmen, um diesen Sozialabbau zu verhindern. Sinkende Löhne bedeuten sinkende Kaufkraft und die Konsequenz daraus ist ein Ansteigen der Arbeitslosenrate. Die neue blauschwarze Regierung gefährdet massiv den sozialen Frieden", so Auer abschließend.
(Schluss) sk/fa

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