"profil": Ex-Steyr-Aktionäre fordern höhere Abfindung

Anwalt beantragt neues Bewertungsgutachten

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in
seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, geht eine
Gruppe ehemaliger Steyr-Daimler-Puch-Kleinaktionäre mit
Frank Stronachs Magna-Konzern auf Konfrontation.

Die Aktionäre, deren Anteile zwischenzeitlich in eine neue Gesellschaft abgespaltet wurden, weigern sich beharrlich
ein Abfindungsangebot von Magna zu akzeptieren, so
"profil". Sie fordern mehr als das Doppelte dessen, was
Stronach bisher zu zahlen bereit war. Der Wiener
Wirtschaftsanwalt Wolfgang Leitner in "profil": "Die CA
hat Steyr damals zu billig verkauft. Dagegen wehren sich
meine Mandanten."

In einem nun beim Landesgericht Steyr eingebrachten
Schriftsatz rechnet Leitner vor, dass Magna für die
Übernahme des Steyr-Konzerns 1998 in Summe 5,2
Milliarden bezahlen musste, davon aber allein für 1998 2,5 Milliarden auf dem Wege von Steyr-Dividenden wieder
zurückerhalten habe. Leitner: "Wir fordern eine neues Bewertungsgutachten durch einen unabhängigen
Sachverständigen." CA-Sprecher Gerhard Reidlinger: "Es
gab damals keinen ernstzunehmenden, der mehr für Steyr
bezahlt hätte."

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