"profil": FlowTex-Pleite: BRD-Justiz sucht auch in Österreich nach Geldern

Österreichische Banken mit mehr als einer Milliarden betroffen

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in
seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, dürften
die mutmaßlichen Milliardenbetrüger Manfred Schmider
und Klaus Kleiser vor der Pleite ihrer FlowTex-Gruppe auch
Gelder nach Österreich verschoben haben.

Die inhaftierten deutschen Unternehmer, die im Verdacht
stehen, Banken in Deutschland, Österreich und der Schweiz
durch fingierte Leasinggeschäfte um mehr als 14
Milliarden Schilling betrogen zu haben, sollen über
Treuhänder Konten in Österreich eingerichtet und
regelmäßig größere Beträge überwiesen haben. Der
Mannheimer Oberstaatsanwalt Hubert Jobski zu "profil":
"Wir gehen davon, dass in innerhalb des Firmengeflechts
auch Transaktionen über die deutschen Landesgrenzen
hinaus getätigt wurden. Wir ermitteln umfassend und in
alle Richtungen." Eine genaue Zuordnung des Vermögens
sei aufgrund der undurchsichtigen Treuhandverhältnisse
allerdings "sehr schwierig."

Die FlowTex-Insolvenz trifft auch eine Reihe
österreichischer Banken. Sie beklagen einen Schaden von
knapp mehr als einer Milliarde Schilling, davon entfallen
rund 500 Millionen auf die BA-CA-Gruppe.

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