Dirnberger: Staudinger war 5 Jahre lang zu leise, zu langsam, zu

ineffizient FSG hat jahrelang zu Belastungen für die Arbeitnehmer geschwiegen

St. Pölten (OTS) - Den heutigen Wahlkampfauftakt der SP-Gewerkschafter mit AK-Präsident Josef Staudinger an der Spitze kritisiert AK-Vizepräsident Dirnberger (ÖAAB) scharf. "Bei aller persönlicher Wertschätzung für den Menschen Staudinger, muss seine bisherige Politik als zu leise, zu unkonkret, zu langsam und zu ineffizient kritisiert werden", stellt Dirnberger klar.

Wenn Staudinger nun z.B. "eine Kampfansage gegen Lohn- und Sozialdumping und gegen arbeitsrechtliche Rückschritte" ankündigt, stellt sich die Frage, warum er nicht schon längst etwas gegen diese seit Jahren andauernde Entwicklung getan hat", fragt Dirnberger. Noch nie seien die Löhne, Gehälter und Arbeitsbedingungen so weit auseinandergeklafft, wie nach Jahrzehnten sozialdemokratischer Sozialpolitik mit sozialdemokratischen Sozialministern. Jetzt, wenn es keine SPÖ mehr in der Bundesregierung gibt, haben Staudinger, Schlögl und Höger den Mut, ungerechte Entwicklungen zu kritisieren, meint Dirnberger zum heutigen Muskelspiel der SPÖ beim Wahlkampfauftakt in St. Pölten.

Drei Fragen an Staudingers SP-Gewerkschafter

"Ich habe immer, egal ob gegenüber Ministern der ÖVP, der SPÖ, z.B. Farnleitner oder Edlinger, die Anliegen der Arbeitnehmer vertreten. Wo aber war Staudinger wenn es

1. gegen die massive Benachteiligung der Verkäuferinnen gegangen ist. Seine SP-Gewerkschafter haben bis heute nicht einmal vernünftige Arbeitszeiten erreichen können, in den sozialdemokratisch dominierten Jahren kam Arbeit auf Abruf immer mehr in Mode.

2. Wo war Staudinger, als es Kritik von mir an Ruttensdorfer und Edlinger - und genauso an Farnleitner - wegen des überhöhten Benzinpreises für die Pendler gab, an dem der Finanzminister wegen der Steuern und Abgaben besonders großes Interesse hatte, Staatssekretär Ruttensdorfer seine Rückkehrmöglichkeiten in die OMV wahren wollte?

3. Wo war Staudinger, als es um eine Verbesserung bei der Abfertigung gegangen ist? Er und seine SP-Gewerkschafter waren gegen unseren Vorschlag des Rucksackmodells und haben so eine Verbesserung für hunderttausende Arbeitnehmer, die nun auf Druck des ÖAAB in das Regierungsprogramm aufgenommen wurde, um Jahre verzögert.

AK braucht neuen Schwung an der Spitze - daher absolute SP Mehrheit brechen

"Was die Arbeitnehmer in Niederösterreich für eine durchschlagskräftige Vertretung der Arbeitnehmer brauchen, ist ein neuer Schwung an der Spitze der AK. Das ist nur durch das Brechen der absoluten Mehrheit der SP-Gewerkschafter möglich. Staudingers FSG-Devise "Bis in alle Zeiten weitermachen wie bisher" ist eine Drohung zur Weiterführung ihrer ineffizienten Arbeitnehmerpolitik", kündigt Dirnberger einen heißen Wahlkampf an.

Rückfragen: AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger, Tel.: 0664-2009448

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