Lösungen für die NÖ Abfallwirtschaft: Zusammenarbeit von privaten Entsorgern und Gemeinden möglich

St. Pölten (OTS) - Wie sieht die Zukunft der NÖ Abfallwirtschaft aus? Lösungen dafür wurden heute in St.Pölten vom Verband Österreichischer Entsorgungsbetriebe (VÖEB) und Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka vorgestellt. In erster Linie will die private Abfallentsorgungswirtschaft mit den niederösterreichischen Gemeinden zusammenarbeiten. Nach Ansicht des VÖEB würden die Gemeinden von der guten Infrastruktur der rund 150 kommerziell geführten Unternehmen profitieren. Daß eine derartige Partnerschaft gut funktioniert, beweist Mödling: Im Rahmen eines Privat-Public-Partnership-Modells wurde die gesamte Abfallwirtschaft in eine neugegründete Gesellschaft ausgegliedert, an der zu 51 Prozent die Stadt Mödling zu 49 Prozent ein privates Entsorgungsunternehmen beteiligt sind. Laut einer Untersuchung des Fessel-Gfk-Institutes entsorgt die private Abfallwirtschaft zwei Drittel des anfallenden Abfalls.

Landesrat Sobotka steht einer Zusammenarbeit positiv gegenüber:
"Das Land Niederösterreich sieht in den privaten Entsorgungsbetrieben einen wichtigen Partner für die Gemeinden." Für den nachhaltigen Schutz der Umwelt setzte man in Niederösterreich auf die drei Schwerpunkten Vermeidung, Verwertung und Restmüllbehandlung.

Der VÖEB wünscht sich außerdem eine weitere Liberalisierung des Wettbewerbs, die mehr bedarfsorientierte Angebote mit sich bringen würde.

Der Verband Österreichischer Entsorgungsbetriebe ist die freiwillige Interessenvertretung der kommerziell geführten Abfallwirtschaftsunternehmen und zählt derzeit 240 Mitglieder.

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