PRESSEINFORMATION: Kommunizieren Sie mit Ihrem Fernseher?

Bill Gates bewegt sich Richtung TV-Markt - dessen sicher ist sich Fred O'Connell, ACNielsen Europa-Direktor für Fernseh- und Internetforschung. Bei einer heutigen Video-Pressekonferenz für österreichische Medien sprach er über die Zukunft des Fernsehens und das Zusammenwachsen von TV und PC. O"Connell: "TV-Geräte werden mit den Marktforschern kommunzieren, Zuseher werden nicht nur das Programm, sondern auch die Kameraeinstellung wählen." Die neue Qualität und die Zukunft des Fernsehens hat bereits begonnen.

Die nahe Zukunft heißt "Digitales Fernsehen"
Wie Fred O'Connell bei der heutigen Video-Pressekonferenz erklärte, werden in 5 - 10 Jahren mehr Menschen digital fernsehen als analog. Technologien wie die set-top box (Decoder) machen den Umstieg von analogem TV auf digitales TV leicht und angenehm. Diese set-top boxes seien heute bereits in den USA zu äußerst günstigen Preisen erhältlich - sie werden einfach an das analoge Geräte angeschlossen. In Großbritannien werden derartige Decoder bereits gratis angeboten. In Südafrika würden heute bereits 6 bis 7% aller Fernsehzuschauer von dieser günstigen und neuen Technolgie profitieren. Diese Zahlen werden rapide ansteigen - auch in Europa, weil damit digitales Fernshen billig wird.

Digitales Fernsehen ist interaktives Fernsehen
Stellen Sie sich vor, sie können bei einer weltweiten Fussball-Übertragung nicht nur den Sender wählen, sondern auch die Kameraeinstellung, z.B. um das ganze Match hindurch ihren Lieblingsspieler zu beobachten. Mit digitalem Fernsehen haben Zuschauer all diese Wahlmöglichkeiten; die Steuerung des Programms wird viel stärker beim Konsumenten liegen.
Den Fernseh-Stationen und der Werbeindustrie, die schon heute an neuen Lösungen arbeiten, bietet digitales Fernsehen bisher ungeahnte Möglichkeiten. Um beim Beispiel der weltweiten Fussball-Übertragung zu bleiben: österreichische Sponsoren werden sich auf der Bandenwerbung widerfinden, auch wenn das Match in Brasilien stattfindet - denn die Banden existieren nicht wirklich, sondern werden per Bildbearbeitung in das Fernsehbild hineinmontiert - eine Regionalisierung der Werbung bei gleichzeitiger Globalisierung der Fernseh-Industrie.

Digitales Fernsehen - für ACNielsen daily business
ACNielsen, der weltweite Marktführer in der Fernseh-Zuseher-Forschung, untersucht mit seiner Messtechnologie schon heute auch digitales Fernsehen. Zukünftig setzt man bei den Einsatzmöglichkeit auf hohe Flexibilität, berichtet O'Connell, Mitglied des weltweit zuständigen Teams für Research & Development in der ACNielsen Medienforschung. Die Entwicklung ist rasant.
"Wenn man den Triebwagen sieht ist es bereits zu spät, und der Zug des digitalen Fernsehens ist ein sehr schneller", meint O'Connell zur Dynamik und der Gefahr, die Entwicklungsgeschwindigkeit zu unterschätzen.
Eine besondere Herausforderung für Medienforscher sei, bei einer großen Bandbreite an Nutzungsmöglichkeiten von TV-Geräten und hunderten empfangbaren Fernsehkanälen - auch mit der Möglichkeit von individuellen Spezialeinstellungen - die exakte Identifikation der konsumierten Programme.
ACNielsen ist mit intelligenter Technologie dafür gerüstet und beliefert internationale Fernsehstationen und die Werbeindustrie mit Daten über digitales Fernsehen.

TV und Internet wachsen zusammen
Für Erforschung und Messung der Internet-Nutzung hat ACNielsen den sog. "software meter" konzipiert. Dabei handelt es sich um eine Software auf CD-Rom, die auf den PCs der Panelmitglieder (Repräsentativ-Gruppe der Nutzer) installiert wird. Die erhobenen Internet-Nutzungsdaten gehen direkt (über das World Wide Web) zur Verarbeitung an ACNielsen.
Wie beim Internet, so auch bei der TV-Forschung der Zukunft wird man keine Hardware mehr brauchen, sondern Software, die im Fernseher gespeichert wird.
Damit werden Fernsehgeräte am Markt sein, die direkt mit dem Marktforscher kommunizieren.
Diese Geräte würden über viel höhere Leistungsfähigkeit verfügen und auch "Windows" verwenden; "I'm sure Bill Gates is working on this," ist Fred O'Connell überzeugt.

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Andreas Kovar, ikp - Institut für Kommunikations-Planung
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