Trattner: Weitere EU-Beitrittslüge wird endgültig zu Grabe getragen

Bestehende Sparguthaben sollen weiter unter die Anonymität fallen

Wien, 2000-02-25 (fpd) - Eines müsse bei der nunmehr laufenden Debatte über die Abschaffung der Sparbuchanonymität klar zum Ausdruck gebracht werden, diese Abschaffung und die damit verbundene Ausweisleistung bei der Neueröffnung von Sparkonten geschehe nicht aufgrund der neuen ÖVP-FPÖ-Regierung, sondern sei auf die Versäumnisse des bisherigen SPÖ-Finanzministers Edlinger zurückzuführen, kritisierte heute der freiheitliche Tiroler Abg. Mag. Gilbert Trattner. ****

Edlinger habe es bisher im Hinblick auf die drohende Aufhebung der Anonymität nicht für Wert befunden, entsprechende Gegen- oder Abfederungsmaßnahmen anzudenken. Die FPÖ-Parlamentsfraktion habe schon seit Jahren durch Anträge versucht, das Bankgeheimnis dahingehend gesetzlich zu modifizieren, daß auch trotz Aufhebung der Anonymität das Vertrauen der Sparer in das österreichische Bankwesen gewährleistet bleibe. Es dürfe in Österreich nicht zu einer Rückkehr der "Sparstrumpfmentalität" kommen, erklärte Trattner.

Deswegen sei es dem neuen Finanzminister Grasser hoch anzurechnen, daß es ihm innerhalb kürzester Zeit gelungen sei, entsprechende gesetzliche Regelungen in Angriff zu nehmen, um das Vertrauen der vielen österreichischen Sparbuchinhaber zu erhalten. Eine Aufgabe an der Edlinger offensichtlich gescheitert sei, so Trattner weiter.

Er, Trattner trete jedoch dafür ein bestehende Sparguthaben von der Aufhebung der Anonymität auszuklammern. Eine Ausweisleistung sollte nur bei Neueröffnungen zwingend sein, damit wenigstens ein Teil der österreichischen Sparer nicht der damaligen "Vranitzky-EU-Beitrittslüge" zum Opfer falle, schloß Trattner. (Schluß)

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