Grenzüberschreitende Zusammenarbeit im RIN

Fünfsprachig im Internet

St.Pölten (NLK) - In Wien wurde heute im Rahmen der Kooperationsplattform RIN (Regionale Zentren im Netz) ein mehrsprachiger Internetserver vorgestellt, der ab März den Erfahrungsaustausch zwischen Städten und Regionen in Ostösterreich, Ungarn, Tschechien und der Slowakei ermöglicht. Damit werden im Internet unter http://www.rin.at zahlreiche für Kleinstädte und Regionen im Grenzraum relevante Informationen aufbereitet, gesammelt und laufend aktualisiert. Die RIN-Sprachen sind Ungarisch, Tschechisch, Slowakisch, Deutsch und Englisch.

Für Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka ist es wichtig, dass alle Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit genützt und vom Land auch begleitet und unterstützt werden. Ziel müsse es sei, die Nachbarstaaten rasch an die EU heranzuführen. Sobotka erinnerte in diesem Zusammenhang an die bereits rund 170 realisierten INTERREG-Programme, die erfolgreich mit Tschechien und der Slowakei abgewickelt wurden. Mit dieser RIN-Zusammenarbeit werde zudem, so der Landesrat, die Solidarität mit den Nachbarstaaten gefördert und Synergieeffekte geschaffen.

Wurden bisher derartige Netzwerke meist auf der Ebene größerer Städte geschaffen, so sind die zentrale Zielgruppe dieses Projektes vor allem Regionalzentren und Kleinstädte mit ihren spezifischen Aufgaben und Bedürfnissen. Bis Herbst dieses Jahres wird nun auch das Informationsangebot ausgebaut und an der Errichtung eines RIN-Zentrums gearbeitet. Auch in den Ländern Ungarn, Slowakei und Tschechien sollen künftig derartige Zentren geschaffen werden. Gefördert wird die vom Österreichischen Ökologie-Institut geleitete Initiative von der NÖ Stadt- und Dorferneuerung sowie aus Mitteln der EU-Gemeinschaftsinitiative INTERREG IIa.

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