LIF-Hack: "Späte Erkenntnis der Stadtregierung: Wohnumfeld entscheidet über Wohnzufriedenheit!"

Im geförderten Neubau klaffen derzeit Angebot und Nachfrage in Bezug auf Dichte und Wohnumfeld oft auseinander

Wien (OTS): "Die heute von Vizebürgermeister Görg präsentierte Studie zur Wohnzufriedenheit in Wien bestätigt eindruckvoll, was die EU-Wohnbauminister bereits bei ihrer Tagung im letzten Jahr als Schwerpunkt erkannt haben. Die Wohnzufriedenheit hängt maßgeblich mit dem unmittelbaren Wohnumfeld, nämlich der Grünraumausstattung, der Verkehrsanbindung und der sozialen Infrastruktur zusammen", sagte heute die liberale Wohnbausprecherin Michaela Hack. Leider komme diese Erkenntnis für viele geförderte Wohnbauprojekte der nächsten Jahre zu spät.

So wird die jüngst aus einem Bauträgerwettbewerb hervorgegangene zukünftige Wohnbebauung am Wienerberg im 10. Bezirk viele "Fehler" beinhalten, die auch laut genannter Studie zu mangelnder Wohnzufriedenheit führten. Sowohl die hohe Verdichtung als auch die unzureichende Verkehrsanbindung könnten dort zu Absatzschwierigkeiten führen. Auch beim Bauträgerwettbewerb "In der Wiesen/Perfektastraße" wurden die Schwerpunkte nicht auf das Wohnumfeld, sondern auf eine größtmögliche Verdichtung gesetzt.

"Der Wunsch nach attraktiven Freizeiteinrichtungen und ausreichendem Grün- und Freiraum muss bei den verantwortlichen PolitikerInnen und bei den Bauträgern rasch zu einem Umdenken führen", forderte Hack. Derzeit erfolge die Planung von Erholungs- und Freiflächen frei nach dem Motto "Und auf die unverbaute Restfläche setzen wir ein paar Bäume und einen Rasen!". Dass die Stadtplanung und damit Planungsstadtrat Görg einen maßgeblichen Einfluss auf diese Entwicklung habe, sei evident. "Wir Liberale werden ihn und auch die restliche Stadtregierung bei allen Fragen der Verbesserung des Wohnumfeldes an die Ergebnisse der Studie erinnern, denn das Erkennen ist eine Sache, danach handeln eine andere", so Hack abschließend.

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