VP-Karl zur Integrationspolitik: Integrationsfonds-Chef Seitner soll arbeiten, nicht kommentieren

Wien (OTS) - Heftige Kritik am Geschäftsführer des Wiener Integrationsfonds, Johannes Seitner, übte heute der VP-Abgeordneter Franz KARL. "Während seine Vorgesetzte, Stadträtin Brauner, die Familienzusammenführung positiv sieht, bezeichnete Seitner die familienfreundlichere Fortsetzung der Politik seines Parteifreundes Schlögl als 'Alibiaktion'", wunderte sich der VP-Integrationssprecher.

Die ÖVP als einzig ernstzunehmende Familienpartei werde sich verstärkt für die Zusammenführung von Familien einsetzen: "Der Familiennachzug - innerhalb der vorgesehenen Quote - muß auf jeden Fall Priorität haben", meinte KARL. Sogar im Regierungsübereinkommen heißt es wörtlich: "Durch eine besonders rasche Behandlung von Ansuchen für Kinder und Jugendliche, die das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sollen Härtefälle vermieden werden."

Auch das Saisoniermodell findet sogar beim deklarierten "Ausländer-rein"-Aktivisten Smoliner vom LIF Zustimmung, Seitner und Brauner stehen leider auch diesem Modell ablehnend gegenüber. KARL selbst dazu: "Ich bin überzeugt davon, daß sich die Wirtschaft ihrer Verantwortung diesen Arbeitskräften gegenüber sehr wohl bewußt ist und ihre Notwendigkeit auch erkannt hat."

Als "extrem wichtig und sinnvoll" bezeichnete KARL seine Forderung nach der Gleichstellung der Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung. "Statt diesen zwei Dokumenten würde eines eigentlich reichen, das beide Genehmigungen beinhaltet." Wer sich legal in Österreich aufhalte, solle auch die Möglichkeit haben zu arbeiten und nicht nur auf die Wohlfahrt angewiesen sein, so der VP-Politiker.

In Bezug auf die Aussagen des Integrationschefs Seitner stellte KARL klar: "Die Position des Chefs des Integrationsfonds ist keine politische. Seitner ist von der Stadt Wien angestellt und kein Politiker." Politische Aussagen Seitners seien somit äußerst entbehrlich. "Mir ist schon klar, daß es einem Funktionär der SPÖ Margareten, wie Seitner das ist, schwer fällt nicht zu politisieren. Er wird freilich nicht fürs politisieren, sondern fürs arbeiten an Integrationsprojekten bezahlt." Seitner solle schleunigst aufhören Max Koch - der nun als Demonstrations-Organisator seine wahre Bestimmung gefunden hat - zu imitieren. "Es wäre besser, wenn er die Politik den Politikern überlässt und sich endlich auf seine Arbeit konzentriert", so KARL abschließend.

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