Wiener Umweltberatung: Dämmstoff gegen Ozonloch

Wien, (OTS) Die Wiener Umweltberatung informiert bei der
Wiener "Bauen und Wohnen"-Messe vom 26. Februar bis 5. März in der Halle 17 über das Sparen von Heizenergie durch Wärmedämmung und über ökologisches Bauen. Fehler bei der Dämmstoffauswahl können Auswirkungen auf die Ozonschicht haben. Bei Montageschäumen und aufgeschäumten Platten sollten nur FCKW-freie bzw. HFCKW-freie Produkte verwendet werden, da diese chemischen Verbindungen zur Zerstörung der Ozonschicht beitragen. Im Handel erhältliche umweltverträglichere, mit Kohlendioxid geschäumte Dämmplatten sind zu bevorzugen. Denn das Ozonloch betrifft nicht nur das ferne Australien - am 1. Dezember 1999 befand es sich direkt über Mitteleuropa! Ein Grund mehr, die Wärmedämmung unter ökologischen Gesichtspunkten zu planen.

Bei der Auswahl des Dämmmaterial sind nicht nur Dämmleistung und Inhaltsstoffe zu berücksichtigen. Auch die
Umweltfreundlichkeit des Herstellungsverfahrens sollte mitbedacht werden. Für manche Dämmstoffe stellen Erdölprodukte die Grundlage dar, für andere werden "nachwachsende Rohstoffe" wie Flachs,
Wolle, Kork, Altpapier oder Holz verwendet. Der Aufwand an Chemikalien und Energie im Herstellungsverfahren ist bei der Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen meist wesentlich geringer als bei der Verwendung von Erdölprodukten. Auch bei der Entsorgung und Wiederverwertung sind die nachwachsenden Rohstoffe von
Vorteil. Die Broschüre "Dämmstoffe" und "Richtig heizen" können am Stand erworben oder telefonisch bei "die umweltberatung" Wien zum ermäßigten Messepreis unter 01/803 32 32 bestellt werden. (Schluss) vhs/bs

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