BCE übernimmt Verfahren zur Sicherstellung der Rechte der Anteilseigner

Montreal/Quebec (ots) - BCE Inc. gibt bekannt, dass sein Board of Directors einen "Shareholder Rights Plan" einführt, der die faire Behandlung der Aktionäre im Zusammenhang mit jeder Art von Übernahmeangebot für das Unternehmen sicherstellen soll. Dieses Verfahren zur Sicherstellung der Rechte ("Rights Plan") wird dem Board of Directors von BCE und den Aktionären mehr Zeit einräumen, um jede Art von feindlichem Übernahmeangebot zu überdenken. Er wird auch dem Board mehr Zeit einräumen, um, falls möglich, weitere Alternativen zur Maximierung des Shareholder Value zu verfolgen. Die Aktionäre werden auf einer außerordentlichen Jahresversammlung von BCE, die am 26. April 2000 stattfinden wird, aufgefordert, dem Rights Plan zuzustimmen. Dieses Verfahren wird, falls es die Zustimmung der Aktionäre erhält, bis zum Schluss der Aktionärsjahresversammlung von BCE im Jahre 2003 gelten.

Die Rechte, die nach diesem Rights Plan festgelegt werden, sind nur dann durchsetzbar, wenn eine Person oder eine Gruppe von Personen einschließlich Dritter 20% oder mehr der im Umlauf befindlichen Stammaktien des Konzerns erwirbt oder erwerben
will, ohne den "Permitted Bid"-Klauseln des Rights Plan (siehe unten) zu entsprechen oder die Zustimmung des Board of Directors von BCE erhalten zu haben. Sollte ein solcher Kauf stattfinden, würde jedes Recht bei Ausübung einen Inhaber dieser Rechte, mit Ausnahme des Käufers und der angeschlossenen Dritten, die Berechtigung erteilen, Stammaktien an BCE zu einem 50%-igen Discount gegenüber dem aktuellen Marktpreis zu kaufen.

Nach diesem Rights Plan ist ein Permitted Bid ein Gebot, das allen Aktionären gemacht wird und während mindestens 60 Tagen offen bleibt. Falls nach diesen 60 Tagen für mindestens 50% der im Umlauf befindlichen Aktien mit Ausnahme derjenigen, die im Besitz des Anbieters und bestimmter Dritter sind, ein Gebot gemacht worden ist, kann der Anbieter zustimmen und die Anteile bezahlen, muss aber das Gebot um weitere 10 Tage verlängern, um auch den anderen Aktionären die Möglichkeit eines Gebotes zu geben. Durch diesen Permitted Bid-Vorgang werden die Aktionäre mehr Zeit haben, das Angebot und alle weiteren Optionen zu überdenken, die zur Verfügung stehen, bevor sie entscheiden, ob sie das Gebot annehmen oder nicht. Der Board of Directors wird ebenfalls mehr Zeit haben, Alternativen zu erwägen und Empfehlungen an seine Aktionäre zu geben.

BCE übernimmt diesen Rights Plan nicht als Antwort auf eine etwaiges konkretes Gebot, mit dem die Kontrolle über den Konzern erworben werden soll, noch ist ihm ein solches Angebot bekannt. Der Rights Plan ist ähnlich den Verfahren, die andere kanadische Unternehmen übernommen haben und die Zustimmung der Aktionäre erhalten haben.

BCE ist Kanadas größtes Kommunikationsunternehmen. Durch seine Tätikeiten im Bereich Kommunikationsdienste beliefert BCE Privat-und Geschäftskunden in Kanada mit Produkten und -Anwendungen für Festnetz- und Mobilkommunikation, Satellitenkommunikation und mit Direct-to-home Fernseh-Diensten, Expertise in der
Systemintegration, Lösungen für den elektronischen Handel, Internetzugang und Datenservice mit Hochgeschwindigkeit sowie Auskunftsdiensten. Im Ausland beliefert BCE durch die Unternehmen, in die Bell Canada International Investitionen getätigt hat, fast 6 Mio. Kunden in Asien und Lateinamerika mit Kommunikationsdiensten. BCE hat außerdem eine breite internationale Präsenz durch Teleglobe, einem internationalen Telekommunikationsanbieter. Die Aktien von BCE werden in Kanada, den Vereinigten Staaten und in Europa gehandelt.

ots Originaltext: BCE Inc.
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